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Kann El Ouahdi ihn aufhalten? BMG-Star kommt mit Klopp-Euphorie an die Elbe
Nur die RauteNur die Raute·VonJule Stolpe

Kann El Ouahdi ihn aufhalten? BMG-Star kommt mit Klopp-Euphorie an die Elbe

Wenn Borussia Mönchengladbach am Freitagabend (20.30 Uhr) im Volkspark gastiert, sollten die HSV-Profis auf einen Youngster der Gäste ein ganz besonderes Auge haben: Wael Mohya gilt als das Gladbacher Supertalent und dürfte mit ordentlich Selbstbewusstsein und Euphorie ins Spiel gehen. Am Donnerstagmorgen nominierte Bundestrainer Jürgen Klopp den 17-Jährigen völlig überraschend in den Kader für die anstehenden Nations-League-Spiele gegen Serbien und die Niederlande.

Mohya kam in der Bundesliga gerade einmal achtmal zum Einsatz, traf zweimal und lieferte einen Assist. In dieser kurzen Zeit überzeugte er bereits die ganze Liga von sich – und scheinbar auch DFB-Coach Klopp. Hamburgs Übungsleiter Merlin Polzin schwärmte vor dem Duell ebenfalls vom Dribbelkünstler der Fohlenelf.

HSV-Coach Polzin adelt Mohya

Er spreche eigentlich nicht so gern über Einzelspieler des Gegners. Aber es mache einfach total viel Freude, ihm zuzuschauen. Polzin (via Mopo) ergänzte: „Ich hoffe, dass er es beibehalten kann, diese Spielfreude auf den Platz zu bringen. Das ist schon sehr, sehr beeindruckend. Ich glaube, er steht auch so ein bisschen für das, was in den letzten Wochen in Gladbach stattgefunden hat. Das ist ein absoluter Traditionsverein, mit sehr viel Power im Positiven wie im Negativen, vielleicht auch vergleichbar mit uns.“

Zakaria El Ouahdi
IMAGO

Mohya spielt bei den Gladbachern auf dem linken Flügel. Dementsprechend muss sich vor allem Zakaria El Ouahdi auf einen besonderen Gegenspieler gefasst machen. Beide verbinden ihre marokkanischen Wurzeln. El Ouahdi spielt bereits für das Nationalteam und kam schon sechsmal in Länderspielen zum Einsatz, für die Nations-League-Partien steht er allerdings nicht im Kader.

Bleibt das Talent dem DFB erhalten?

Bei dem in Deutschland geborenen Mohya wird die Entscheidung für eine der beiden Nationalmannschaften wohl noch etwas hinausgezögert. Selbst wenn er sein Debüt feiern darf, kann er sich später immer noch für Marokko entscheiden. Weil er noch nicht 21 Jahre alt ist, ist die Möglichkeit erst ab dem vierten Länderspiel vom Tisch.

Ganz Fußballdeutschland wünscht ihm sicherlich eine tolle erste Erfahrung in der Nationalmannschaft. In Hamburg aber wird man sicher froh sein, wenn das Talent am Freitagabend nicht den Unterschied zugunsten der Elf vom Niederrhein macht.

Quelle: Nur die RauteZum Original

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