Didi Hamann hat Leroy Sane nach mehr als einem Jahr bei Galatasaray ein ernüchterndes Zeugnis ausgestellt. Der Sky-Experte sieht die Verantwortung für die schwachen Auftritte des früheren Bayern-Profis klar beim Spieler selbst.
Wie die Sport Bild berichtet, äußerte sich Hamann vor dem Champions-League-Spiel der Istanbuler gegen den VfB Stuttgart über die Stimmung unter den Fans. Wer die Anhänger in Istanbul frage, höre: „Lieber heute weg als morgen.“ Die Ausbeute des Flügelspielers nannte der 53-Jährige sehr überschaubar, ergänzt um den Satz: „Da ist er selbst schuld.“
Leroy Sane kommt bei Galatasaray meist von der Bank
Die Zahlen stützen die Kritik zumindest teilweise. In 57 Pflichtspielen für Galatasaray war Sane an 16 Toren beteiligt, häufig kam er dabei nur als Einwechselspieler zum Zug. Auch beim 2:0 gegen Stuttgart am Dienstag stand er lediglich 15 Minuten auf dem Platz. Für den FC Bayern hatte er zuvor 61 Tore erzielt und 55 weitere vorbereitet.
Sane war im Sommer 2025 ablösefrei aus München an den Bosporus gewechselt und unterschrieb dort bis 2028. Türkischen Medienberichten zufolge verdient er rund elf Millionen Euro netto pro Jahr. Anfang Oktober suchte die Klubführung um Trainer Okan Buruk das Gespräch über seine Form, für die Länderspiele im Oktober berücksichtigte ihn Bundestrainer Jürgen Klopp nicht.

Nach Hamanns Einschätzung hatten die Bayern mit Sanes Abschied Glück. In den vergangenen Monaten habe sich gezeigt, dass der 80-malige Nationalspieler Mannschaften nicht mehr weiterhelfen könne. Seine Zukunft sieht Hamann eher in den USA oder in Saudi-Arabien als in Europa.
Für Schlagzeilen sorgte Sane zuletzt auch abseits des Platzes, als er nach einem Ligaspiel einen Kameramann lautstark abwies.










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