Vincent Kompany fehlt dem FC Bayern aus gesundheitlichen Gründen. Christoph Freund und Aaron Danks berichten von positiven Signalen. Wann der Cheftrainer seine Arbeit wieder aufnehmen kann, ist weiterhin offen.
Sportdirektor Freund berichtete bei Sky von regelmäßigem Kontakt mit Kompany. Fußball spiele in ihren Gesprächen momentan bewusst eine untergeordnete Rolle. „Die Dinge entwickeln sich in eine positive Richtung und er nimmt sich die Zeit, die er braucht“, sagte er über den Trainer.
Auch Danks schilderte vor der Partie gegen Mainz mehrere ermutigende Telefonate mit dem Belgier. Der Assistent hatte dabei den Eindruck gewonnen, dass Kompany sich seiner vollständigen Genesung nähere. Die bevorstehende Unterbrechung könne helfen, den Zeitpunkt einer Rückkehr einzuschätzen: „Die Länderspielpause gibt gute Gelegenheiten, zu reflektieren und zu sehen, wann er zurückkehren kann“, sagte Danks.
Freund verband die Länderspielpause ebenfalls mit der Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen. Einen Tag für das Comeback legte er aber nicht fest und verwies auf Kompanys vollständige Fitness. Sobald der Trainer sich wieder gut fühle, werde er nach Einschätzung des Sportdirektors möglichst rasch zu der Aufgabe zurückkehren wollen, die ihm viel bedeute.
Danks hält an Kompanys Spielidee fest
Während Kompany pausiert, leitet Danks die Mannschaft an der Seitenlinie. Der 42-Jährige verwies auf die zweieinhalb Jahre dauernde enge Zusammenarbeit, durch die er die Vorstellungen des Cheftrainers gut kenne. Deshalb habe er versucht, die gemeinsame Spielidee beizubehalten und sich bei der Arbeit mit dem Team an Kompanys Führungsstil zu orientieren.

Nach Danks’ Darstellung übernahmen während dieser Phase auch die Spieler und die übrigen Trainer zusätzliche Verantwortung. Besonders hob der Engländer hervor, wie sich die Profis untereinander unterstützten und verletzte Mitspieler einbezogen. Aus diesem Zusammenhalt und dem Einsatzwillen der Mannschaft habe er selbst viel darüber gelernt, was Fußball auf höchstem Niveau verlange.
Seinen eigenen Anteil ordnete Danks hinter den Beiträgen der Spieler ein. Seine Aufgabe sei es, passende Worte für die Mannschaft zu finden; auf dem Rasen müssten die Profis ihre Leistung selbst zeigen. „Davor habe ich großen Respekt“, sagte der Co-Trainer über den Einsatz seiner Mannschaft.










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