Die Verletzungssorgen beim FC Bayern reißen nicht ab. Besonders in der Offensive müssen die Münchner derzeit auf mehrere wichtige Spieler verzichten. Auch Serge Gnabry steht dem deutschen Rekordmeister erneut nicht zur Verfügung. Die anhaltenden körperlichen Probleme des Nationalspielers sorgen mittlerweile für Diskussionen über seine sportliche Zukunft.
BILD-Fußballchef Christian Falk stellt nun die Vertragsverlängerung des Offensivspielers infrage. Im Podcast „Bayern Insider“ äußerte sich der Transferexperte kritisch über die Entscheidung der Münchner, langfristig auf Gnabry zu setzen.
Hintergrund ist die erneute Verletzung des 31-Jährigen. Während die Bayern auf eine baldige Entspannung der angespannten Personalsituation hoffen, müssen sie bei Gnabry offenbar weiterhin Geduld aufbringen. Laut der BILD dürfte der Angreifer mindestens bis zur Winterpause ausfallen.
„Gnabry? Das ist ja eine Dauergeschichte“
Für Falk ist die erneute Zwangspause ein Grund, die Personalentscheidung der Verantwortlichen kritisch zu betrachten. Besonders die wiederkehrenden Verletzungen bereiten dem BILD-Fußballchef Sorgen. „Gnabry? Das ist ja eine Dauergeschichte. Da muss man sich fragen: Ey, verlängern, war das denn doch wirklich so clever?“, erklärte Falk im Podcast.
Der Bayern-Kenner sieht dabei ein wiederkehrendes Muster. Gnabry habe vor seiner Vertragsverlängerung sportlich überzeugt, müsse jetzt aber erneut verletzungsbedingt pausieren. „Jetzt ist es ja wieder genau wie vorher“, kritisierte Falk und spielte damit auf die Verletzungsanfälligkeit des Offensivspielers an.
Verletzungsmisere verschärft Bayerns Kaderprobleme

Neben Gnabry fallen derzeit weitere wichtige Offensivkräfte aus. Auch Jamal Musiala und Luis Díaz müssen sich bei ihren Comeback-Plänen offenbar länger gedulden als ursprünglich erhofft. Ismael Saibari wird nach seiner schweren Verletzung ebenfalls noch längere Zeit fehlen.
Damit rückt zwangsläufig die Kaderplanung der Münchner in den Mittelpunkt. Falk sieht insbesondere die fehlende Breite als Problem. Im Podcast verwies er auf die Champions-League-Siegermannschaften von 2013 und 2020, die über deutlich mehr hochkarätige Alternativen verfügt hätten.
Während sein BILD-Kollege Julian Agardi vor kostspieligen Wintertransfers warnt, spricht sich Falk dafür aus, mögliche Verstärkungen zumindest ernsthaft zu prüfen. Schließlich sei keineswegs garantiert, dass sämtliche verletzten Spieler nach ihrer Rückkehr sofort wieder ihre Bestform erreichen.










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