Im Sommer 2027 könnte beim FC Bayern eine neue Ära zwischen den Pfosten beginnen. Sowohl bei Manuel Neuer als auch bei Sven Ulreich laufen die Verträge aus. Sollte das erfahrene Torhüter-Duo seine Karriere wie erwartet beenden, müssen sich die Münchner komplett neu aufstellen.
Die Nummer 1 für die Zukunft steht dabei bereits fest: Jonas Urbig soll nach den aktuellen Planungen das Erbe von Neuer antreten. Der 23-Jährige sammelt schon jetzt regelmäßig Spielpraxis und konnte sich zuletzt auch mit zwei Einsätzen für die deutsche Nationalmannschaft empfehlen.
Offen ist dagegen, wer künftig hinter Urbig die Rolle der Nummer zwei übernehmen soll. Die Bayern beschäftigen sich mit zahlreichen Kandidaten – und nun kommt offenbar ein weiterer prominenter Name hinzu.
Bayern beschäftigt sich mit Nick Pope
Nach Informationen von Football Insider gehört auch Nick Pope zum Kandidatenkreis des deutschen Rekordmeisters. Der englische Torhüter steht bei Newcastle United unter Vertrag, sein Arbeitspapier läuft allerdings im Sommer 2027 aus.
Damit würde Pope genau in das Profil passen, das die Münchner bei ihrer Suche verfolgen. Bayern möchte einen möglichst erfahrenen Keeper verpflichten, der sich mit der Rolle hinter Urbig arrangieren kann und im Idealfall keine oder nur eine geringe Ablöse kostet.

Pope wäre nach aktuellem Stand im kommenden Sommer ablösefrei zu haben. Der 34-Jährige wechselte 2022 vom FC Burnley zu Newcastle und bringt reichlich Premier-League-Erfahrung mit.
In der laufenden Saison spielt der Engländer bei den Magpies allerdings keine entscheidende Rolle mehr. Ein Wechsel nach München könnte für ihn daher noch einmal eine neue Herausforderung zum Ende seiner Karriere darstellen.
Konkrete Gespräche zwischen Bayern und Pope sind bislang nicht bekannt. Sein Name erweitert zunächst die ohnehin schon umfangreiche Liste möglicher Kandidaten.
Bayern möchte zunächst Klarheit bei Neuer und Ulreich
Neben Pope wurden zuletzt unter anderem Oliver Baumann, Bernd Leno und Finn Dahmen mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. Auch Kevin Trapp, Marvin Schwäbe, Frederik Rönnow, Lukas Hradecky und Koen Casteels sollen auf dem Radar der Münchner stehen.
Bevor die Bayern ihre Suche intensivieren, soll allerdings zunächst Klarheit über die Zukunft von Neuer und Ulreich geschaffen werden. Im Winter sind Gespräche mit beiden Routiniers geplant.
Eine endgültige Entscheidung ist noch nicht gefallen. Besonders bei Neuer deutet jedoch einiges auf ein Karriereende im Sommer hin. Der Bayern-Kapitän hatte bereits vor seiner jüngsten Vertragsverlängerung intensiv darüber nachgedacht, seine Laufbahn zu beenden.
Für die Verantwortlichen ist deshalb entscheidend, vorbereitet zu sein. Sollte Neuer tatsächlich Schluss machen, soll Urbig zur neuen Nummer eins aufsteigen. Dahinter möchte Bayern einen erfahrenen und verlässlichen Torhüter installieren, der die neue Hierarchie akzeptiert.
Pope könnte in dieses Anforderungsprofil passen. Noch befindet sich die Münchner Torwartsuche allerdings in einer frühen Phase – und angesichts der zahlreichen Namen auf der Liste dürfte die endgültige Entscheidung noch einige Zeit auf sich warten lassen.










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