Beim HSV deutet sich am letzten Tag der Transferperiode der nächste Abgang an. Es dürfte nicht der letzte bleiben.
Laut Informationen von Bild und Sky steht Emir Sahiti unmittelbar vor einem Wechsel zu Zweitligist Hannover 96. Der Flügelspieler soll sich bereits zum Medizincheck in Niedersachsen befinden und dort einen Vertrag bis 2028 unterschreiben.
Für die Hamburger wäre es ein weiterer Schritt zur angestrebten Verschlankung des Kaders. Sahiti spielte in den Planungen von Trainer Merlin Polzin zuletzt keine Rolle mehr. Zwar präsentierte sich der 27-Jährige nach seiner Rückkehr von der Leihe zu Maccabi Tel Aviv in der Sommervorbereitung durchaus ordentlich, für einen Platz im Bundesliga-Aufgebot reichte es jedoch nicht. Sowohl beim DFB-Pokalspiel in Verl (3:0) als auch beim Bundesliga-Auftakt bei Borussia Dortmund (0:2) gehörte der Kosovare nicht zum Kader.

HSV kassiert keine Ablöse für Sahiti
Besonders bemerkenswert: Der HSV lässt Sahiti offenbar ablösefrei ziehen. Dabei hatten die Norddeutschen im Sommer 2024 noch rund 1,2 Millionen Euro an Hajduk Split überwiesen, um den Offensivspieler nach Hamburg zu holen. Die erhoffte sportliche Entwicklung blieb jedoch aus. In seiner Zeit beim HSV absolvierte Sahiti 22 Zweitligapartien, erzielte drei Tore und bereitete zwei weitere Treffer vor. In der Bundesliga kam er lediglich auf zwei Einsätze.
In Hannover soll Sahiti nun die Lücke schließen, die durch den Verkauf von Daisuke Yokota zu den Glasgow Rangers entstanden ist. Beim HSV dagegen wird der bevorstehende Wechsel vor allem als Zeichen dafür gewertet, dass die Kaderplanung noch längst nicht abgeschlossen ist.
Sahiti dürfte nicht der einzige Profi bleiben, der den Volkspark am Deadline Day verlässt. Auch bei Immanuel Pherai zeichnet sich ein Abschied ab. Zudem soll Rayan Philippe per Leihe zum SC Paderborn wechseln. Offen ist darüber hinaus auch die Zukunft von Miro Muheim und Daniel Elfadli.









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