Vor dem Pokalspiel bei Dynamo Dresden kämpft Schalke 04 mit Verletzungssorgen. Trainer Miron Muslic macht jedoch Hoffnung auf ein wichtiges Comeback.
Der FC Schalke 04 muss vor dem DFB-Pokalspiel bei Dynamo Dresden am Mittwoch (18 Uhr) zahlreiche personelle Rückschläge verkraften. Gleich acht Profis stehen auf der Verletztenliste der Königsblauen. Doch Trainer Miron Muslic machte auf der Pressekonferenz am Dienstag Hoffnung auf die Rückkehr eines wichtigen Spielers.
„Wir haben eine herausfordernde Personalsituation, einige Fragezeichen“, erklärte der S04-Coach. Erst nach dem Abschlusstraining am Dienstagnachmittag soll feststehen, welche Spieler die Reise nach Dresden antreten können. Besonders erfreulich: Dejan Ljubicic könnte nach wochenlanger Verletzungspause sein Comeback feiern.
Der 29-Jährige musste seit dem 3:1-Erfolg gegen Union Berlin am 11. September aufgrund einer Knieverletzung pausieren. Mittlerweile konnte der Mittelfeldspieler wieder sämtliche Trainingseinheiten mit der Mannschaft absolvieren. Muslic betonte: „Er ist superwichtig für Schalke. Vor seiner Verletzung hat er konstant performt, immer begonnen.“ Sollte Ljubicic die medizinische Freigabe erhalten, winkt ihm sogar ein Platz in der Startelf.
Muslic gibt Schalke-Update zu Gosens und El-Faouzi
Deutlich schwieriger gestaltet sich die Situation bei Robin Gosens und Soufiane El-Faouzi. Beide waren beim torlosen Remis gegen den 1. FC Köln nach einem heftigen Zusammenprall mit den Köpfen verletzt ausgewechselt worden. Gosens erlitt zwei Platzwunden an der Stirn, El-Faouzi zog sich neben einer Platzwunde einen Nasenbeinbruch zu.

Immerhin konnte Muslic vorsichtig Entwarnung geben: „Beide hatten Glück im Unglück, es hätte viel schlimmer ausgehen können.“ Wann das Duo zurückkehrt, bleibt offen. Neben den beiden fehlen aktuell auch Adrian Gantenbein, Kenan Karaman, Moussa Sylla, Ron Schallenberg, Maximilian Wöber und Emil Höjlund verletzt. Muslic schloss allerdings überraschende Rückkehrer nicht aus.
Trotz der angespannten Personalsituation wollen die Königsblauen unbedingt ins Achtelfinale einziehen und das wiederholte Ausscheiden in der zweiten Pokalrunde hinter sich lassen. Die Aufgabe in Dresden dürfte allerdings anspruchsvoll werden. Muslic warnte vor der Laufstärke und Kompaktheit der Sachsen, die ihre guten Leistungen bislang nur selten in Punkte ummünzen konnten.
Für den Schalke-Trainer steht fest: „Wir werden eine Mannschaft aufstellen, die voller Überzeugung das Spiel angeht, aktiv und mutig den Weg nach vorn sucht.“









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