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Alles Wichtige zum Pokal-Duell HEBC vs. Borussia Dortmund
BVBWLDBVBWLD·VonIngo Krüger

Alles Wichtige zum Pokal-Duell HEBC vs. Borussia Dortmund

Nun steigt auch Borussia Dortmund in den DFB-Pokal ein. Der BVB gastiert am Dienstagabend (1. September, 20:45 Uhr) beim Hamburger Oberligisten HEBC.

Der Hamburg Eimsbütteler Ballspiel Club freut sich auf das größte Spiel der 115-jährigen Vereinsgeschichte. Rund 40.000 Karten sind bereits über den Verkaufstresen gewandert. Die Partie findet aufgrund von Sicherheitsvorschriften und der großen Nachfrage nicht auf dem Professor-Reinmüller-Platz mit einem Fassungsvermögen von 2500 Zuschauern statt, sondern im Volksparkstadion des Hamburger SV.

Am vergangenen Freitag verlor der HEBC in der Oberliga Hamburg die Revanche des Landespokalfinales gegen den SC Vorwärts-Wacker Billstedt mit 0:1. Im Mai 2026 gewannen die Eimsbütteler das Duell gegen den Ligarivalen noch deutlich mit 5:1.

Der HEBC feiert gegen den BVB seine Premiere im DFB-Pokal. Anfang Juni 1953 schnupperten die Lila-Weißen schon einmal an einer Teilnahme. Vor mehr als 70 Jahren trat der Hamburger Stadtteilklub in der 3. Runde der Nord-Qualifikation des DFB-Pokals an. Im K.-o.-Spiel gegen den damaligen Nord-Oberligisten Werder Bremen hielt man lange wacker mit (0:0 zur Pause), verlor aber schließlich mit 0:3.

In der Geschichte des Volksparkstadions ist der HEBC der fünfte Verein, der dort als „Untermieter“ ein DFB-Pokalspiel bestreitet. Vor zwei Jahren empfing der 1. FC Phönix Lübeck ebenfalls in der 1. Runde Borussia Dortmund. Die Schwarz-Gelben setzten sich vor 50.971 Zuschauern mit 4:1 durch.

BVB muss nachsitzen

Der BVB muss nachsitzen, da er am Pokalwochenende im Franz-Beckenbauer-Supercup gegen den FC Bayern München (1:2) antrat. Gegen den vier Klassen tiefer angesiedelten HEBC geht die Borussia als klare Favoritin ins Spiel. Sollte den Amateuren die Sensation gegen den Vize-Meister gelingen, wartet eine ordentliche Portion Speiseeis auf das Team, scherzt ihr Liga-Manager Stilianos Vamvakidis im NDR-Gespräch.

Die Chancen auf eine Überraschung sind jedoch als eher gering einzustufen. Die Borussia hat sich in den vergangenen Jahren in der 1. Runde des DFB-Pokals stets durchgesetzt. Die bis heute letzte Auftaktpleite liegt mehr als 20 Jahre zurück. In der Saison 2005/06 verlor der BVB beim damaligen Zweitligaaufsteiger Eintracht Braunschweig mit 1:2.

Miroslav Stevic
Foto: Getty Images

Vier Jahre zuvor kassierten die Schwarz-Gelben bei der damals noch startberechtigten Zweitvertretung des VfL Wolfsburg eine 0:1-Niederlage. Eine überheblich auftretende Dortmunder Elf fand gegen den Viertligisten nie ins Spiel. Chef-Trainer Matthias Sammer verzichtete zu Beginn bis auf Christian Wörns und Lars Ricken auf nahezu alle Stammkräfte. Dennoch standen immerhin noch sieben Nationalspieler auf dem Platz. Die bittere Pleite zeigt: Auch als klarer Favorit darf man sich im DFB-Pokal keine Sekunde lang ausruhen.

Quelle: BVBWLDZum Original

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