Borussia Dortmund hat Fisnik Asllani offenbar noch nicht abgeschrieben. Unter bestimmten Umständen könnte ein Transfer des Hoffenheim-Stürmers wieder zum Thema für den BVB werden.
Obwohl ein Wechsel von Fisnik Asllani zu RB Leipzig zuletzt überraschend platzte, könnte die Zukunft des Angreifers weiterhin für Gesprächsstoff sorgen. Borussia Dortmund soll den 24-Jährigen nach wie vor auf seiner Liste haben. Unter bestimmten Umständen könnte das Thema sogar noch vor dem Ende der Transferperiode am 1. September konkret werden.
Nach Informationen der BILD beschäftigt sich der BVB weiterhin mit Asllani. Eine wichtige Rolle spielt dabei offenbar Sportdirektor Ole Book. Er kennt den kosovarischen Nationalspieler aus gemeinsamen Zeiten bei der SV Elversberg und soll von dessen Qualitäten überzeugt sein. Auch innerhalb der Dortmunder Führung wird dem Hoffenheimer dem Bericht zufolge zugetraut, sich sportlich und hinsichtlich seines Marktwerts weiterzuentwickeln.
In Dortmund könnte Asllani dabei nicht nur als kurzfristige Verstärkung betrachtet werden. Perspektivisch soll man dem gebürtigen Berliner zutrauen, im Sturmzentrum die Nachfolge von Serhou Guirassy anzutreten. Ein Transfer müsste allerdings finanziell entsprechend gestaltet werden. Als denkbare Variante wird deshalb laut BILD eine Leihe inklusive Kaufpflicht gehandelt. Dadurch könnte der BVB einen großen Teil der anfallenden Kosten in ein späteres Geschäftsjahr verschieben.
Asllani zum BVB? Abgang von Fabio Silva könnte Tür öffnen
Zusätzliche Bewegung könnte in die Personalie kommen, falls Fabio Silva den Verein noch verlässt. Der 24-jährige Portugiese wird mit Betis Sevilla in Verbindung gebracht. Bei einem Abschied wäre Dortmund im Sturm dünn besetzt und müsste möglicherweise noch einmal reagieren.

Gleichzeitig steht zumindest die theoretische Möglichkeit im Raum, dass Guirassy kurzfristig ein lukratives Angebot aus Saudi-Arabien erhält. Asllani selbst soll einem Wechsel nach Dortmund grundsätzlich offen gegenüberstehen. Zuletzt hatte es allerdings auch Interesse anderer Klubs gegeben, darunter Juventus Turin.
Eigentlich schien seine Zukunft bereits geklärt: Asllani stand unmittelbar vor einem Transfer nach Leipzig. Nach dem Medizincheck nahm RB jedoch Abstand von der Verpflichtung. Hoffenheim geht derzeit davon aus, dass der Angreifer bleibt. Angesichts des anhaltenden Dortmunder Interesses scheint ein später Wechsel aber noch nicht vollständig vom Tisch zu sein.










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