Aktuell dreht sich vieles rund um den Ballon d’Or, der Ende Oktober verliehen wird. Zu den heißesten Kandidaten gelten Harry Kane, Michael Olise, Ousmane Dembele, Khvicha Kvaratskhelia und vor allem auch Lamine Yamal und Kylian Mbappe.
Die Kandidaten, allen voran die drei aktuell als Favoriten gehandelten, nämlich Kane, Yamal und Mbappe, verfolgen dabei unterschiedliche Strategien.
Kane ist besonnen, unaufgeregt, sagt, dass er den Titel zwar gerne gewinnen würde und alles dafür getan hat, aber auch nicht viel mehr. Die Eigenwerbung, die vor allem Mbappe und Yamal zuletzt betrieben, ist durchaus ein ganz anderes Kaliber.
Beide werben intensiv um die eigene Person. Und das muss nicht unbedingt ein großer Vorteil sein.
Ballon d’Or: Yamal und Mbappe in der Kritik
Zuletzt hat auch Hansi Flick, Trainer des FC Barcelona, noch einmal intensiv die Werbetrommel für Yamal gerührt. PR ist gut, aber es darf auch nicht zu viel sein, das stellte nun ein ehemaliger Chef des Preises klar.
„Die Wähler sind nicht naiv. Sie verfügen sowohl über die Erfahrung als auch über das Urteilsvermögen, die nötig sind, um einen Spieler einzuschätzen und zu bewerten, ohne zehn- oder fünfzehnmal hören zu müssen, dass er der Beste ist“, sagte Pascal Ferre der französischen Zeitung Le Parisien.

Diesen Punkt unterstrich er noch einmal deutlich: „Wenn ich sage, dass man den Ballon d’Or auf der Kommunikationsebene verlieren kann, meine ich damit, dass ein Spieler auf unangenehme Weise im Rampenlicht steht und den Wählern den Eindruck vermittelt, sie würden zu einer Entscheidung gedrängt. Diese Art von Aufregung, die manche Leute inszenieren, kann die Wähler irgendwann irritieren. Denn an diesem Punkt wird die Manipulation ziemlich offensichtlich.“









Kommentare