Drei Spieler des FC Barcelona haben es auf die Shortlist für den Ballon d’Or geschafft. Zu wenig für Sportdirektor Deco.
Neben Mitfavorit Lamine Yamal stehen auch Pau Cubarsi und Neuzugang Rodri für den prestigeträchtigen Award zur Wahl. Zudem hat es mit WM-Held Ferran Torres ein ehemaliger Barca-Star in die Top 30 geschafft, der erst vor wenigen Wochen zu Paris Saint-Germain gewechselt ist und sich dort direkt stark eingefügt hat.
Laut Ex-Profi Deco, der 2004 als aktiver Spieler bei der Wahl hinter Andriy Shevchenko auf dem zweiten Platz gelandet war, hätten es zwei weitere Akteure der Mannschaft von Hansi Flick in die Endauswahl schaffen müssen. „Meiner Meinung nach ist es ein weltweiter Skandal, dass Pedri und Raphinha nicht unter den Top 30 für den Ballon d’Or sind“, schimpfte der 49-Jährige beim katalanischen Radionsender RAC1: „Sie hätten es absolut verdient, dabei zu sein.“
Barca-Stars nicht für Ballon d’Or nominiert
Pedri war unter Flick ein Schlüsselspieler im zentralen Mittelfeld der Blaugrana. Der 23-Jährige steuerte zwei Tore und neun Vorlagen zum erneuten Titelgewinn in La Liga bei. Im Sommer gewann der Edeltechniker mit Spanien die Weltmeisterschaft, konnte in Nordamerika aber nicht vollends an seine herausragenden Leistungen aus der Vereinssaison anknüpfen.
Flügelstürmer Raphinha landete 2025 beim Ballon d’Or noch auf Rang fünf, diesmal hat er es nicht unter die besten 30 geschafft. Dabei war der 29-jährige Brasilianer neben Lamine Yamal erneut der entscheidende Mann in der Barca-Offensive, erzielte in 33 Spielen 21 Tore und bereite acht Treffer vor. Allerdings fiel der neue Barca-Kapitän in der Saison 2025/2026 lange verletzt aus und spielte bei der WM mit Brasilien nur eine Nebenrolle. In der aktuellen Spielzeit hat der ehemalige Leeds-Stürmer dagegen einen fulminanten Start hingelegt. In fünf Einsätzen erzielte er bereits sieben Tore.

Während sich Deco über die Nichtberücksichtigung der Barca-Stars ärgerte, betonte Hansi Flick, dass er seinem Schützling Lamine Yamal die Daumen drückt. Der Spanier habe die Auszeichnung verdient, weil „niemand hat, was er hat.“










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