Florian Wirtz tut sich beim FC Liverpool weiter schwer. Beim FC Bayern wird seine Situation offenbar genau verfolgt – inklusive internem Transfer-Check.
Florian Wirtz und der FC Bayern – die Geschichte ist offenbar noch längst nicht beendet. Nachdem sich der deutsche Nationalspieler im Sommer 2025 gegen einen Wechsel nach München und für den FC Liverpool entschieden hatte, verfolgen die Bayern-Bosse seine Entwicklung in England offenbar weiterhin sehr aufmerksam.
Das berichtet TEAMtalk. Demnach registrieren die Verantwortlichen an der Säbener Straße genau, dass Wirtz bei den Reds bislang nicht dauerhaft an seine überragenden Leistungen aus Leverkusener Zeiten anknüpfen konnte.
Dabei hatte der 23-Jährige am Mittwochabend immerhin wieder ein positives Signal gesetzt. Beim 6:3-Erfolg Liverpools in der Champions League beim Linzer ASK bereitete Wirtz einen Treffer vor und kreierte eine weitere Großchance. Gemessen an der enormen Ablöse von rund 125 Millionen Euro, die Liverpool 2025 an Bayer Leverkusen überwiesen hatte, sind die Erwartungen an den Spielmacher jedoch deutlich höher.
Besonders interessant aus Bayern-Sicht: Laut dem Bericht herrscht in München die Einschätzung, dass sich Wirtz grundsätzlich eine Rückkehr in die Bundesliga vorstellen könnte – sollte der FC Bayern tatsächlich einen neuen Vorstoß wagen.
Bayern hat Wirtz offenbar intern erneut geprüft
Die sportlichen Schwierigkeiten des Nationalspielers sollen sogar bereits zu internen Diskussionen bei den Münchnern geführt haben. Dem Bericht zufolge wurde die Personalie Wirtz erneut geprüft. Dabei soll es unter anderem um die aktuelle Kaderstruktur, die Gehaltsplanung und die finanziellen Dimensionen eines möglichen Transfers gegangen sein.
Das bedeutet allerdings nicht automatisch, dass Bayern bereits an einem neuen Angebot arbeitet. Im Gegenteil: Zuletzt gab es aus München mehrfach Signale, dass für einen weiteren offensiven Topstar aktuell kaum Platz vorhanden ist.
Karl-Heinz Rummenigge hatte sich Ende September sehr deutlich positioniert: „Auf dieser Position spielen Jamal Musiala und Serge Gnabry, dazu gibt es weitere Optionen wie Ismael Saibari. Da muss man nicht noch einen vierten Spieler für das Geld kaufen, das Wirtz wahrscheinlich kosten würde.“
Auch Lothar Matthäus hatte zuletzt Zweifel angemeldet. Der Rekordnationalspieler erklärte, dass er im derzeitigen Bayern-Kader kaum einen Platz für Wirtz sehe. Mit Musiala, Michael Olise, Luis Diaz, Serge Gnabry und Saibari verfügt Vincent Kompany bereits über zahlreiche hochkarätige Optionen hinter Harry Kane.
Trotzdem ist bemerkenswert, dass die Bayern die Personalie offenbar nicht vollständig zu den Akten gelegt haben. Schon im September wurde berichtet, dass Wirtz einer Rückkehr nach Deutschland grundsätzlich offen gegenüberstehen könnte.
Eine weitere große Hürde wäre ohnehin der FC Liverpool. Nach Informationen von TEAMtalk denken die Reds derzeit nicht an einen Verkauf. Der Klub ist weiterhin von Wirtz überzeugt und möchte seine enorme Investition langfristig absichern.











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