Adin Licina verließ den FC Bayern erst Anfang 2026 Richtung Juventus. Nun könnte das Offensivtalent schon bald wieder in der Bundesliga landen.
Adin Licina könnte nur wenige Monate nach seinem Abschied vom FC Bayern nach Deutschland zurückkehren. RB Leipzig beschäftigt sich offenbar mit dem 19 Jahre alten Offensivspieler, der aktuell von Juventus an die US Cremonese in der Serie B ausgeliehen ist.
Nach Informationen des italienischen Transferexperten Gianluca Di Marzio beobachten die Leipziger Licina derzeit intensiv. Demnach prüfen die Sachsen eine mögliche Verpflichtung bereits im Winter. Auch international gibt es Interesse am deutschen Junioren-Nationalspieler.
Für den FC Bayern wäre eine schnelle Bundesliga-Rückkehr des Eigengewächses besonders interessant. Licina hatte den Münchner Nachwuchs Ende Januar 2026 vorzeitig verlassen und war zu Juventus Turin gewechselt. Sein Vertrag beim deutschen Rekordmeister wäre ursprünglich erst im Sommer ausgelaufen.
Die Bayern hatten sich bei dem Transfer allerdings abgesichert. Nach damaligen Informationen von Sky vereinbarte der Klub eine Weiterverkaufsbeteiligung von 30 Prozent sowie ein Matching Right. Damit könnte der weitere Karriereweg des ehemaligen Campus-Spielers auch für die Münchner finanziell noch relevant werden.
Licina sammelt in Italien wichtige Spielpraxis
Bei Juventus gelang Licina der unmittelbare Sprung in die Profimannschaft zunächst nicht. Er kam für die U20 und die zweite Mannschaft zum Einsatz und sammelte in der Serie C in 13 Pflichtspielen ein Tor und eine Vorlage. Im Sommer folgte deshalb die Leihe nach Cremona, wo er deutlich mehr Spielpraxis erhält.

Bei der US Cremonese kommt Licina bislang auf neun Pflichtspiele und drei Torbeteiligungen. Zwei Treffer erzielte er selbst, ein weiteres Tor bereitete er vor. Diese Entwicklung hat offenbar auch RB Leipzig auf den Plan gerufen.
Licina war beim FC Bayern lange als eines der spannendsten Offensivtalente des Campus eingeschätzt worden. Der technisch starke Linksfuß kann auf beiden Flügeln sowie hinter den Spitzen eingesetzt werden. Für die Profis kam er in München allerdings nie zum Einsatz. Beim Abschied hatte Sportdirektor Christoph Freund erklärt, Licina suche seinen Weg im internationalen Spitzenfußball.
Genau dieser Weg könnte den gebürtigen Münchner nun schneller als erwartet wieder in die Bundesliga führen. Noch handelt es sich lediglich um Interesse und Beobachtung, ein konkreter Transfer ist nicht beschlossen. Sollte Leipzig im Winter ernst machen, wäre Licina aber nur rund ein Jahr nach seinem Bayern-Abschied wieder in Deutschland.












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