Der HSV hat seinen Trikotsatz für die Saison 2026/27 komplettiert. Nach Heim- und Auswärtsjersey präsentierten die Rothosen am Freitagmorgen auch ihre Ausweichvariante.
Während das Auswärtstrikot bei vielen Fans auf positive Resonanz stieß, fällt das Urteil über das neue Shirt deutlich gemischter aus. Das Jersey ist überwiegend dunkelblau gehalten und wird von roten Längsstreifen auf der Vorderseite und im unteren Rückenbereich geprägt. Dazu kommen ein blau-weißer Rundhalsausschnitt, offwhitefarbene Schulterstreifen und der Schriftzug „NUR DER HSV“ im Nacken. Mit den roten Elementen will der Klub nach eigenen Angaben die Verbindung zur Hansestadt Hamburg aufgreifen. Auch das regionale Gebäck „Hanseat“ wurde in die Kampagne rund um das Trikot eingebunden.
Unter den HSV-Anhängern sorgte das Design anschließend wie eigentlich immer für reichlich Gesprächsstoff. Einige fanden durchaus Gefallen daran. „Bei den anderen Trikots meckert ihr, dass es zu langweilig ist und jetzt meckert ihr, dass es zu viel ist“, verteidigte eine Supporterin das Jersey auf Instagram. Ein anderer Fan urteilte schlicht: „Deutsche Bologna ist decent.“ Auch der Hamburg-Bezug kam vielerorts gut an. „Diese Saison den Farben der Stadt und des Vereins treu geblieben“, freute sich ein User.

HSV-Fans ziehen Vergleiche zu Heidenheim und Crystal Palace
Deutlich häufiger wurde allerdings eine andere Parallele thematisiert. Mehrere Fans fühlten sich beim Anblick des HSV-Trikots an das Heimjersey des FC Bayern aus der Saison 2014/15 erinnert. „Wir sind da was ganz Großem auf der Spur“, scherzte ein X-Nutzer unter dem Ankündigungspost des HSV und stellte beide Trikots gegenüber. Ein anderer postete ein Bild der damaligen Münchner Meisterfeier mit dem Kommentar: „Dieses Jahr dann also so.“
Andere Anhänger reagierten weitaus negativer. „Könnt das Ding direkt nach München schicken“ oder „Adidas fällt nichts mehr ein, verticken euch das alte Bayern-Trikot als neu“ hieß es etwa. Auch Ähnlichkeiten zu den Trikots des 1. FC Heidenheim oder Crystal Palace wurden ausgemacht. Als Kompliment waren diese Aussagen selten gemeint. Aber über Geschmack lässt sich eben trefflich streiten.











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