Beim FC Bayern läuft wenige Tage vor dem Ende des Sommer-Transferfensters die Suche nach einem Abnehmer für Sacha Boey weiter. Nun könnte sich überraschend eine Lösung innerhalb der Bundesliga ergeben. Der Hamburger SV soll sich mit dem französischen Rechtsverteidiger beschäftigen.
Boey steht beim deutschen Rekordmeister ganz oben auf der Streichliste. Die Münchner haben dem 25-Jährigen bereits deutlich gemacht, dass er in den sportlichen Planungen keine Rolle mehr spielt. Sportvorstand Max Eberl bestätigte zuletzt öffentlich, dass Bayern den Franzosen gerne abgeben würde.
Bislang hat sich allerdings noch kein konkreter Abnehmer gefunden. Neben einer erneuten Rückkehr zu Galatasaray Istanbul könnte sich jetzt eine weitere Option auftun.
HSV hat Boey offenbar auf dem Zettel
Wie die Hamburger Morgenpost berichtet, befindet sich Boey auf der Kandidatenliste des Hamburger SV. Der HSV sucht seit Wochen nach einem neuen Rechtsverteidiger und hat bislang keine passende Lösung für diese Kaderbaustelle gefunden.
Sportlich wäre der Bayern-Profi für die Hamburger eine durchaus prominente Verstärkung. Ein Transfer ist allerdings mit erheblichen finanziellen Hürden verbunden.
Die kolportierte Ablöse von rund 15 Millionen Euro können sich die Hanseaten dem Bericht zufolge nicht leisten. Ein fester Transfer dürfte damit kaum realistisch sein. Sollte sich der HSV tatsächlich intensiv um Boey bemühen, käme wohl lediglich ein Leihgeschäft infrage.
Doch selbst dieses Modell wäre für den Bundesliga-Klub finanziell anspruchsvoll. Boeys Gehalt beim FC Bayern dürfte deutlich über dem liegen, was der HSV normalerweise für einen Spieler bezahlen kann. Für einen Deal müssten die beteiligten Parteien deshalb wohl eine kreative Lösung finden.
Bayern ist bei Boey gesprächsbereit

Klar ist allerdings auch: An der Säbener Straße dürfte man einem Vorstoß aus Hamburg grundsätzlich offen gegenüberstehen. Eberl hatte die Situation des Rechtsverteidigers zuletzt unmissverständlich eingeordnet.
„Bei Sacha haben wir klar kommuniziert, was unsere Gedanken sind. Wir würden ihn gerne abgeben“, erklärte der Bayern-Sportvorstand.
Boey war im Januar 2024 für rund 30 Millionen Euro von Galatasaray nach München gewechselt. Beim Rekordmeister konnte er die hohen Erwartungen allerdings nie dauerhaft erfüllen. Verletzungen warfen ihn immer wieder zurück, zudem ist die Konkurrenz auf der rechten Abwehrseite groß.
Nun läuft den Beteiligten die Zeit davon. Das Sommer-Transferfenster in der Bundesliga schließt am kommenden Dienstag um 20 Uhr. Bis dahin müsste der HSV eine mögliche Leihe über die Bühne bringen.
Für Bayern wäre ein Abgang Boeys der letzte große Schritt bei der Kaderbereinigung. Nach den jüngsten Verkäufen und Leihgeschäften bleibt der Franzose die Personalie, für die Max Eberl bis zum Deadline Day noch eine Lösung finden möchte.











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