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Bittere Wahrheit: HSV-Ass war wohl weit weg von DFB-Nominierung
Nur die RauteNur die Raute·VonPhilipp Overhoff

Bittere Wahrheit: HSV-Ass war wohl weit weg von DFB-Nominierung

Vor wenigen Tagen nominierte Bundestrainer Jürgen Klopp seinen ersten DFB-Kader. Viele, die es mit dem HSV halten, hofften dabei auf eine Berufung von Nicolai Remberg.

Der Kapitän der Hamburger war in den vergangenen Monaten immer mal wieder mit der Nationalmannschaft in Verbindung gebracht worden. Schon vor der WM 2026 soll sich der Sechser im erweiterten Blickfeld des DFB befunden haben, auch Sky zählte ihn vor Klopps Premieren-Nominierung zumindest zum Kreis der Kandidaten.

Doch die Realität sah offenbar anders aus. Laut Informationen der Mopo gab es in den letzten Wochen keinerlei Kontakt zwischen Klopp beziehungsweise seinem Trainerteam und HSV-Verantwortlichen. Ein deutliches Indiz dafür, dass Remberg am Ende wohl nicht zu den ernsthaften Optionen für das Länderspiel-Debüt des neuen Bundestrainers gehörte.

Nicolai Remberg, Zakaria El Ouahdi
IMAGO

Zwar war DFB-Assistent Mads Buttgereit beim Bundesliga-Heimspiel gegen den 1. FSV Mainz (0:5) im Volksparkstadion vor Ort. Sein Fokus lag allerdings nicht auf einem HSV-Profi. Beobachtet wurde vielmehr Mainz-Spielmacher Nadiem Amiri, der anschließend tatsächlich eine Einladung zur Nationalmannschaft erhielt und gegen die Niederlande (1:1) sogar in der Startelf stand.

HSV: Remberg erwischte komplizierten Saisonstart

Für Remberg ist das eine ernüchternde Erkenntnis. Der 25-Jährige zählt seit seiner Ankunft im Sommer 2025 zu den prägenden Figuren im HSV-Spiel und trägt inzwischen sogar die Kapitänsbinde. Gleichzeitig ist die Konkurrenz auf seiner Position enorm. Neben den Platzhirschen Joshua Kimmich, Aleksandar Pavlovic und Felix Nmecha drängen auch Spieler wie Anton Stach oder Yannik Engelhardt in die Mannschaft. Hinzu kommt, dass Remberg einen insgesamt schwachen Saisonauftakt erwischte.

Und auch über den 26-Jährigen hinaus drängt sich momentan kein weiterer HSV-Profi für die deutsche A-Nationalmannschaft auf. Mit Louis Lemke, Shafiq Nandja und Otto Stange sammelten in den ersten Bundesliga-Wochen vor allem hochtalentierte Nachwuchsspieler Einsatzminuten, die perspektivisch als DFB-Kandidaten gelten könnten. Aktuell gehen sie im Fall von Stange und Lemke aber zunächst in den Junioren-Nationalmannschaften an den Start.

Quelle: Nur die RauteZum Original

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