Die Leistung gegen den OSC Lille (2:2) dürfte viele HSV-Fans mit Blick auf den Saisonstart optimistisch gestimmt haben. Doch es bleiben Fragezeichen.
Dazu gehört allen voran die Situation in der Defensive. Wie schon in den vorherigen Tests präsentierte sich die Abwehrreihe der Rothosen verwundbar und ermöglichte den Gegnern durch individuelle Fehler einfache Treffer. Gegen Lille patzte Jordan Torunarigha vor dem 0:1.
Nicht nur, aber auch deshalb ist klar, dass auf dem Transfermarkt noch etwas passieren muss. In jedem Fall sollen ein Innen- sowie ein Rechtsverteidiger verpflichtet werden. Je nach Verlauf der kommenden Wochen könnten sich womöglich sogar weitere Möglichkeiten ergeben. Das oberste Gebot der Stunde lautet jedoch: Der HSV braucht einen neuen Abwehrchef und damit einen Nachfolger für Leih-Sensation Luka Vuskovic.
Bornauw-Transfer: HSV und Leeds vor Einigung?
Eben jener Nachfolger könnte nun gefunden worden sein. So befinden sich die Hanseaten derzeit in vielversprechenden Gesprächen mit Sebastiaan Bornauw von Leeds United. Das Hamburger Abendblatt zeigte sich am Sonntagabend bereits optimistisch, dass sowohl der Transfer des Innenverteidigers als auch jener von Wunschstürmer Terem Moffi über die Bühne gebracht werden können.

Am Dienstag legte nun die englische Top-Quelle The Athletic nach. Demnach sei der HSV zuversichtlich, den Wechsel von Bornauw noch im Laufe dieser Woche realisieren zu können. Details zu einem möglichen Deal nannte die Zeitung zwar nicht, zuletzt war in mehreren Medien jedoch von einer Leihe mit anschließender Kaufoption die Rede.
Nach sechs Jahren in der Bundesliga zog es den 27-Jährigen im vergangenen Sommer vom VfL Wolfsburg zu Leeds United. Bei den Whites konnte sich der Belgier allerdings nicht nachhaltig durchsetzen und absolvierte lediglich zwölf Premier-League-Partien. Dennoch bringt er genau das Profil mit, das der HSV nach dem Abgang von Vuskovic sucht. Bornauw ist ungemein kopfballstark, verfügt über eine beeindruckende Physis und bringt reichlich Erfahrung auf hohem Niveau mit. Lediglich im Spielaufbau hapert es.









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