Borussia Dortmund hat unter der Woche einen wichtigen Sieg bei Sabah eingefahren. Es war eine Partie, in der die Dortmunder nicht wirklich glänzen konnten.
Erkenntnisse gab es dennoch einige. Zum Beispiel, dass die Konstanz über 90 Minuten fehlt und man es nicht schafft, eigentlich gut vorbereitete Angriffe auch mit der Belohnung zu vollenden.
Es fehlt die Kaltschnäuzigkeit, das hatte zuletzt auch schon Sportdirektor Ole Book angemerkt.
Veerman muss mehr spielen
Ein Spieler, der zuletzt ein wenig positiv auf sich aufmerksam machen konnte, war Joey Veerman im Mittelfeld. Er ist ein ballsicherer Spieler, der gerade gegen die Mannschaften, die sich sehr tief hinten reinstellen, sehr gefragt ist. Er bekommt dann nämlich Platz im Zentrum, erst ganz vorne wird es eng. Seine Übersicht ist gut, seine Technik ist es ebenso. Wenn er irgendwo Probleme hat, dann bei der Physis, wenn er immer gepresst wird, auch hart angegangen wird.

Nun gibt es zwei Gründe, warum Veerman mehr spielen muss. Einer davon ist, dass genau diese Sicherheit im Passspiel dem BVB enorm gut tut, das Spiel beruhigt. Mehr Sicherheit im Ballbesitz ist das A und O, gerade wenn Spieler fehlen, die im Offensivbereich die Extraklasse mitbringen und Spielsituationen auflösen können. Manch einer dieser Spieler existiert gar nicht erst, andere, wie Giannis Konstantelias, sind verletzt.
Veerman muss aber auch deswegen häufiger spielen, weil er jetzt den Rhythmus braucht. Er muss die Abläufe noch besser verinnerlichen, wissen, was seine Mitspieler in welcher Situation machen. Es klingt immer simpel, aber Automatismen herzustellen geht nur mit einer hohen Kontinuität. Und die gibt es für ihn nur, wenn er häufiger von Beginn an spielt und häufiger in der Elf steht, die quasi die beste Auswahl markiert. Das wird in den kommenden Wochen für das Trainerteam die Hauptaufgabe sein.










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