Borussia Dortmund siegt zum Bundesligaauftakt mit 2:0 gegen den Hamburger SV. Die BVB-Profis in der BVBWLD-Einzelkritik.
Gregor Kobel: Im ersten Durchgang komplett beschäftigungslos. Nach der Pause zeigte er sich hellwach, als der HSV mutiger wurde. Parierte stark gegen Albert Grönbæk und verhinderte den Anschlusstreffer. Note: 2.
Joane Gadou: Beeindruckendes Bundesliga-Debüt des Youngsters. Agierte extrem abgeklärt, fing viele Bälle ab und harmonierte prächtig mit Anton. Note: 2.
Waldemar Anton: Der neue Abwehrchef organisierte die Dreierkette souverän. Im Spielaufbau makellos, extrem zweikampfstark und in der Hamburger Drangphase der Fels in der Brandung. Note: 2.
Daniel Svensson: Defensiv mit viel Biss und Aggressivität in der ersten Halbzeit. Leitete das 2:0 mit einem tollen Flugball auf Beier ein. Baute nach dem Seitenwechsel jedoch ein paar unnötige Ballverluste ein. Note: 3.
Julian Ryerson (bis zur 74. Minute): Gewohnt aufopferungsvoll auf der rechten Seite, lief fleißig die Linie hoch und runter. Hatte im zweiten Durchgang bei Hamburger Kontern ab und zu Tempoprobleme in der Rückwärtsbewegung. Note: 3,5.
Felix Nmecha (bis zur 74. Minute): Startete stark mit viel Präsenz und zwei guten Distanzschüssen. Kurbelte das Offensivspiel an, tauchte mit zunehmender Spieldauer im zweiten Durchgang allerdings ein wenig ab. Note: 3.
Maximilian Beier (bis zur 84. Minute): Extrem fleißig im Gegenpressing. Zwar im Abschluss manchmal etwas überhastet, aber sein punktgenauer Assist vor dem 2:0 auf Konstantelias war absolute Spitzenklasse. Note: 2,5.
Guirassy eiskalt
Jobe Bellingham: Agierte extrem ballsicher, leistete sich in der ersten Halbzeit kaum Fehler und kurbelte das Spiel mit klugen Pässen an. Besonders sehenswert war sein langer Ball in der ersten Hälfte, mit dem er eine gute Torchance für Karetsas vorbereitete. Zudem suchte er mit einem eigenen Distanzschuss mutig den Abschluss. Note: 2.
Konstantinos Karetsas (bis zur 74. Minute): Der 18-Jährige war der absolute Dreh- und Angelpunkt im BVB-Angriff. Bereitete das 1:0 durch einen genialen Doppelpass mit Guirassy vor und stellte den HSV permanent vor Rätsel. Note: 1,5.
Giannis Konstantelias (bis zur 54. Minute): Neben Karetsas der große Aktivposten. Erzielte das psychologisch wichtige 2:0 kurz vor der Pause. Bitter: Musste im zweiten Durchgang mit einer Knieverletzung ausgewechselt werden. Note: 2,0.
Serhou Guirassy: Eiskalt im Strafraum. Nutzte die erste echte Kombination direkt zum frühen 1:0-Führungstor. Band immer wieder mehrere HSV-Verteidiger und schuf Räume für die nachrückenden Kreativspieler. Note: 2,5.

Einwechselspieler:
Marcel Sabitzer (ab der 54. Minute): Solider, mannschaftsdienlicher Auftritt. Half nach seiner Einwechslung mit seiner Erfahrung, die Ordnung im Dortmunder Spiel zu bewahren. Note: 3.
Filippo Mane (ab der 74. Minute): Fügte sich diszipliniert in das Abwehrbollwerk ein. Aufgrund der Unterzahl konzentrierte er sich auf die Defensivarbeit. In den direkten Zweikämpfen merkte man ihm in den ersten Minuten zudem die fehlende Spielpraxis an. Note: 3,5.
Joey Veerman (ab der 74. Minute): In den rund 20 Minuten biss sich Veerman defensiv rein, konnte seine eigentlichen Qualitäten als Stratege im Angriffsspiel unter diesen Umständen aber verständlicherweise nicht entfalten. Note: 3,5.
Samuele Inácio (ab der 74. Minute): Absoluter Albtraum-Auftritt. Stand keine drei Minuten auf dem Platz und kassierte nach rüdem Einsteigen gegen Hamburgs Grönbaek die Rote Karte. Note: 6.
Kaua Prates (ab der 84. Minute): Feierte sein Bundesligadebüt. Keine Bewertung aufgrund kurzer Spielzeit.











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