Nach dem Champions-League-Sieg gegen Betis Sevilla bangt Borussia Dortmund um Serhou Guirassy. Nun gibt es erste Einschätzungen zur Verletzung des BVB-Torjägers.
Borussia Dortmund hat den 2:1-Erfolg in der Champions League gegen Betis Sevilla möglicherweise teuer bezahlt. Mit Serhou Guirassy musste einer der wichtigsten Offensivspieler der Schwarz-Gelben bereits in der ersten Halbzeit verletzt ausgewechselt werden. Nach der Partie äußerten sich mehrere BVB-Verantwortliche zum Zustand des Angreifers und machten zumindest vorsichtig Hoffnung.
Der 30-Jährige hatte sich die Blessur bei einem langen Schritt nach einer Hereingabe zugezogen. Zunächst versuchte Guirassy, trotz sichtbarer Beschwerden weiterzuspielen. Nach rund einer halben Stunde setzte sich der Stürmer jedoch auf den Rasen und musste behandelt werden. In der 34. Minute war schließlich Schluss. Für ihn kam Konstantinos Karetsas in die Begegnung.
Nach dem Abpfiff gab Trainer Niko Kovac eine erste Einschätzung ab. „Ich habe kurz mit ihm gesprochen“, erklärte der 55-Jährige und ergänzte: „Er hat seinen Oberschenkel gespürt. Hoffentlich ist nichts kaputt.“ Der Dortmunder Coach vermutet demnach keine schwerwiegendere Verletzung, wollte vor den medizinischen Untersuchungen allerdings keine Entwarnung geben.
Guirassy verletzt? BVB-Bosse geben Update
Auch Sportdirektor Ole Book zeigte sich vorsichtig optimistisch. „Es ist eine muskuläre Verletzung. Er ist aber noch so flüssig gelaufen, dass ich die Hoffnung habe, dass es nichts Großes ist“, sagte der BVB-Verantwortliche. Dennoch droht Guirassy zumindest das kommende Bundesligaspiel gegen Aufsteiger SV Elversberg am Samstag (15:30 Uhr) zu verpassen.

Sport-Geschäftsführer Lars Ricken äußerte sich entsprechend zurückhaltend: „Natürlich wird es wahrscheinlich schwierig, wenn ein Spieler so früh ausgewechselt wird, dass er in drei Tagen wieder spielen kann.“ Ein längerer Ausfall wäre für die Dortmunder besonders bitter. Guirassy gehört zu den wichtigsten Leistungsträgern der Mannschaft und hat in dieser Saison bereits acht Tore und zwei Vorlagen in 14 Pflichtspielen gesammelt.
Immerhin bewies sein Ersatzmann gegen Betis seine Qualitäten: Karetsas erzielte in der 72. Minute den entscheidenden Treffer zum 2:1-Endstand. Wie lange Dortmund tatsächlich auf seinen Torjäger verzichten muss, sollen weitere Untersuchungen am Donnerstag zeigen. Sollte es für das Elversberg-Spiel nicht reichen, hofft der BVB um Trainer Kovac auf eine Rückkehr nach der Länderspielpause.










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