Borussia Dortmunds Ex-Profi Kevin Großkreutz reagiert auf Schalkes neue Fanfreundschaft mit Gladbach. Dabei kann sich die BVB-Legende eine Spitze gegen den Revierrivalen nicht verkneifen.
Kevin Großkreutz hat die neue Verbindung zwischen den Fans des FC Schalke 04 und Borussia Mönchengladbach mit sichtlicher Freude aufgenommen. Für den ehemaligen Profi von Borussia Dortmund ergeben sich daraus schließlich ganz neue Möglichkeiten für die Rivalität auf den Rängen. Im Podcast Viertelstunde Fussball sprach Großkreutz mit Sportkommentator Corni Küpper über das Bündnis der beiden Fanszenen. Seine erste Reaktion fiel eindeutig aus: „Jetzt haben wir zwei Derbys!“
Hintergrund ist eine besondere Konstellation. Während sich Ultras aus Gelsenkirchen und Mönchengladbach zusammengeschlossen haben, bestehen auf der jeweils anderen Seite ebenfalls Verbindungen. Großkreutz selbst steht dabei gewissermaßen zwischen zwei Welten: Der Weltmeister von 2014 bestritt 236 Partien für den BVB, macht aber auch aus seiner Sympathie für den 1. FC Köln keinen Hehl.
Zwischen Fans aus Dortmund und Köln gibt es ebenfalls freundschaftliche Beziehungen. Für Großkreutz bekommt deshalb nicht nur das Revierderby zusätzliche Würze. Auch das Duell zwischen Köln und Gladbach am 11. Oktober dürfte aus seiner Sicht besonders interessant werden.
Großkreutz sieht BVB gegen Schalke im Vorteil
Dabei hat der 38-Jährige bereits die Spielpläne der beteiligten Klubs im Blick – und glaubt, einen Vorteil für die Dortmunder Seite entdeckt zu haben. „Nach der Länderspielpause können wir ja nach Köln fahren, weil die am Sonntag spielen. Aber die Schalker für die Gladbacher nicht, weil die da selbst ein Spiel haben. Da sind wir schon mal in Überzahl.“

Dass Großkreutz die neue Situation gefällt, daraus macht er keinen Hehl. Sein knappes Fazit: „Das wird ein geiles Wochenende!“ Doch eine Sache ist für den früheren Dortmunder noch nicht geklärt. Schalke pflegt schließlich bereits seit den 1980er-Jahren eine Fanfreundschaft mit dem 1. FC Nürnberg. Ob sich durch die neue Nähe zu Gladbach auch dort etwas verändert, ist bislang nicht bekannt.
Großkreutz nimmt die komplizierter werdenden Verhältnisse in den Fanszenen mit Humor und fragt: „Was ist denn mit Nürnberg? Sind die mit Gladbach dann jetzt auch befreundet?“ Die neue Fanfreundschaft beschert Schalke damit nicht nur einen weiteren Verbündeten. Sie liefert offenbar auch Großkreutz reichlich neues Material für Sticheleien gegen den alten Revierrivalen.











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