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BVB nach Bayern-Remis: Warum die Systemänderung Zukunft hat
BVBWLDBVBWLD·VonManuel Behlert

BVB nach Bayern-Remis: Warum die Systemänderung Zukunft hat

Das 2:2 des BVB auswärts beim FC Bayern sorgte dafür, dass sich die Schwarzgelben sehr zufrieden gaben mit dem Spiel in München. Es hätte durchaus schlimmer kommen können. So war es in der Vergangenheit mitunter, auch gestern hatte Bayern einige Möglichkeiten. 

Aber das soll nicht heißen, dass man sich nicht zufrieden geben darf mit dem, was man erreicht hat. Denn Dortmund zeigte Fortschritte auf mehreren Ebenen in diesem Spiel.

„Die Mannschaft hat von der ersten bis zur letzten Minute dran geglaubt, hat gekämpft, hat sich aufgeopfert und ist nach zwei Rückständen zurückgekommen. Das zeigt, welche Mentalität sie besitzt, welche Kraft, welche Energie“, meinte ein begeisterter Niko Kovac.

Kovac-Coup geht auf

Und Kovac war es, der mit einem ganz besonderen Kniff dafür sorgte, dass das Spiel der Dortmunder angekurbelt wurde. Der Trainer der Schwarzgelben stellte nämlich auf eine Viererkette um, was dazu führte, dass die Raumaufteilung gegen die Bayern besser funktionierte und man mehr Zugriff bekam. Vorher hatte man das schon im Training eingeübt und sich darauf vorbereitet, das auf den Platz zu bringen.

Fabio Silva
Foto: Getty Images

Mit Erfolg, denn Dortmund blieb immer griffig und hatte Antworten auf das Spiel der Bayern. Es ist eine Umstellung, die nicht nur für dieses Spiel sinnvoll war, sondern gegen jegliche Gegner interessant sein kann. Denn gegen gute Gegner hat der BVB so eine ausgeglichenere Formation, kann mehr Lösungen unter Druck finden. Und gegen tiefstehende Gegner wäre je nach Besetzung mehr Offensivpower möglich. Die Außenbahnen wären dann auch besser und ausgeglichener besetzt, man verhindert, Maxi Beier als Wingback spielen zu lassen.

Kommt es also zur kompletten Abkehr vom System mit Dreierkette? Wahrscheinlich nicht. Aber der BVB hat, so, wie man es umgesetzt hat, jetzt eine neue Lösung parat, die auf Dauer auch sehr gut helfen kann, das Spiel noch flexibler und stringenter zu gestalten.

Quelle: BVBWLDZum Original

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