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BVB ohne Chance? Tresoldi wird immer teurer
BVBWLDBVBWLD·VonManuel Behlert

BVB ohne Chance? Tresoldi wird immer teurer

Borussia Dortmund galt zuletzt als Kandidat auf einen Transfer von Nicolo Tresoldi. Vor allem dann, wenn ein Spieler den Klub in der Offensive verlässt.

Doch der Youngster, der sich hervorragend entwickelt hat, wird immer teurer. Und das kann zu einem Problem werden.

Wie das englische Portal teamtalk meldet, sollen Tottenham Hotspur und Manchester United den Angreifer zuletzt persönlich unter die Lupe genommen haben. Beim Auswärtsspiel des FC Brügge bei Aston Villa am 15. September sollen Vertreter beider Klubs auf der Tribüne gesessen haben. Ein Scorerpunkt gelang Tresoldi zwar nicht, überzeugt haben soll er dennoch.

Für den BVB verschiebt sich die Ausgangslage damit spürbar. Bereits im Sommer soll Brügge rund 50 Millionen Euro aufgerufen haben – eine Summe, die Dortmund grundsätzlich hätte stemmen können, schließlich lag zuletzt genau dieser Betrag für Said El Mala auf dem Tisch. Mischen jetzt aber englische Topklubs mit, dann dürften die 50 Millionen kaum das Ende der Fahnenstange sein.

Angeheizt wird die Preisspirale zusätzlich durch Tresoldis Form. Nach 31 Scorerpunkten in der Vorsaison steht der Angreifer in dieser Spielzeit bereits bei fünf Toren. Je länger er in dieser Verfassung bleibt, desto attraktiver wird er auf dem Markt – und desto teurer für alle Interessenten.

Warum der BVB bei Tresoldi nicht frei agieren kann

Dabei stand Tresoldi in Dortmund zuletzt gar nicht mehr an vorderster Stelle. Ein zusätzlicher Angreifer galt zwar weiter als denkbar, hing aber vor allem davon ab, ob im aktuellen Kader noch ein Stürmer geht. Als möglicher Abgangskandidat wurde Fabio Silva gehandelt, der offenbar mehr Startelfeinsätze anstrebt. Jetzt bekommt er aber auch mehr Spielzeit.

Nicolo Tresoldi
Foto: IMAGO

Dass ein Tresoldi-Transfer kompliziert bleibt, hat zudem eine Vorgeschichte. Der BVB hatte sich bereits intensiv um den Angreifer bemüht, ehe ein weit fortgeschrittener Wechsel zur AS Rom letztlich scheiterte. Schon damals ließ Brügge keine günstige Lösung zu und lehnte eine Offerte über 35 Millionen Euro ab. Der bis 2029 laufende Vertrag stärkt die Verhandlungsposition der Belgier zusätzlich.

Tresoldi war ohnehin nicht der einzige Name auf der Dortmunder Liste. Auch Fisnik Asllani und Nick Woltemade wurden als mögliche Offensivoptionen ins Spiel gebracht. Der BVB legte sich zuletzt also nicht allein auf den Brügge-Stürmer fest.

Sportlich bleibt Tresoldi für Dortmund reizvoll – geboren in Cagliari, ausgebildet in der Akademie von Hannover 96, aktuell in bester Verfassung. Wie finanzierbar der Angreifer für den BVB am Ende ist, dürfte auch von einem möglichen Verkauf von Yan Couto abhängen, der Geld in die Kasse spülen würde.

Quelle: BVBWLDZum Original

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