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Clever oder frech? Wie Olise eine neue Regel austrickste
FCBinsideFCBinside·VonManuel Behlert

Clever oder frech? Wie Olise eine neue Regel austrickste

Die neue Saison in der Bundesliga läuft und der FC Bayern hat gleich zum Auftakt ein Zeichen gesetzt. Mit 5:1 konnte der Rekordmeister gegen den VfB Stuttgart gewinnen. Dabei glänzte Bayern in vielen Momenten in der Offensive, auch Michael Olise stand schon wieder im Mittelpunkt. 

Ein Tor erzielte er aus einer Abseitsposition heraus, einen Treffer erzielte er regulär. Und sonst war er sehr umtriebig, schoss einen Freistoß an den Pfosten, zeigte sich offensiv so fluide und spielfreudig wie sonst auch.

Eine sehr interessante, kuriose Aktion gab es zudem. Dabei ging es um einen Einwurf des FC Bayern.

Olise „trickst“ neue Regel aus

Einwürfe stehen in der neuen Saison ein wenig mehr unter Beobachtung. Grund dafür sind neue Regeln, die das Zeitspiel eindämmen sollen. Die Spieler werden nämlich dann, wenn ein Einwurf zu lange dauert, vom Schiedsrichter angezählt.

Wenn es dann keine Ausführung gibt, dann wechselt der Einwurf zum Gegner. Das hatte Olise bei einer Aktion in der zweiten Halbzeit auch auf dem Schirm. Erst wollte er schnell ausführen, dann passte der Laufweg in der Bayern-Offensive aber nicht zu seinen Plänen.

Michael Olise
Foto: IMAGO

Olise drehte sich um, wurde dann angezählt, merkte das, ließ den Ball fallen und hob ganz unschuldig die Hände. Quasi, um zu zeigen, dass er mit der gesamten Aktion gar nichts zu tun hat. In diesem Moment trat auch Konrad Laimer in Erscheinung, nahm sich in Ruhe den Ball und führte den Einwurf aus.

Clever oder frech? Nun, das kann man so oder so sehen. Auf jeden Fall verging durch die Olise-Aktion jetzt auch nicht nicht allzu viel Zeit und eine Verzögerung des Spiels lag nicht wirklich vor.

Deswegen hatte diese Aktion auch keinen großen Einfluss. Wenn das aber nicht unterbunden wird, dann haben die Spieler schon jetzt ein Schlupfloch gefunden, was diese neue Auslegung der Regel angeht.

Quelle: FCBinsideZum Original

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