Beim FC Bayern dürfte sich auf der Zugangsseite in diesem Transfersommer nicht mehr viel tun. Dafür haben die Münchner bei den Abgängen noch einiges vor. Mit João Palhinha, Sacha Boey und Bryan Zaragoza stehen drei Verkaufskandidaten besonders im Fokus. Präsident Herbert Hainer zeigt sich zuversichtlich, dass bis zum Deadline Day noch Bewegung in die Personalien kommt.
Noch rund drei Wochen bleiben Sportvorstand Max Eberl, um den Kader für die neue Saison weiter zu verschlanken. Während auf der Zugangsseite neben der finalen Verpflichtung von Bara Sapoko Ndiaye keine größeren Aktivitäten mehr erwartet werden, sollen weitere Spieler den Rekordmeister verlassen.
Ganz oben auf der Liste stehen dabei Palhinha, Boey und Zaragoza. Bei allen drei Profis gestaltet sich die Suche nach einem passenden Abnehmer jedoch kompliziert.
Ein Grund dafür sind die finanziellen Rahmenbedingungen. Neben einer entsprechenden Ablöse müssen interessierte Vereine auch die vergleichsweise hohen Gehälter der Bayern-Profis stemmen. Gleichzeitig würden die Münchner die Spieler nach Möglichkeit lieber dauerhaft verkaufen, statt sie erneut zu verleihen.
Hainer bestätigt Interesse an Bayern-Stars
Am Rande des 2:0-Testspiels der Bayern-Frauen gegen Paris FC im Sportpark Unterhaching äußerte sich Herbert Hainer nun zum aktuellen Stand. „Wir haben noch drei Wochen Zeit, es gibt auch Interesse von vielen Vereinen. Da wird hart gepokert. Aber ich bin guter Dinge, dass wir da noch Bewegung sehen“, erklärte der Bayern-Präsident.
Vor allem bei Palhinha scheint ein zeitnaher Abschied durchaus realistisch. Der portugiesische Mittelfeldspieler besitzt derzeit den größten Markt unter den drei Verkaufskandidaten. Aston Villa, Benfica Lissabon und Newcastle United werden als Interessenten gehandelt.
Bei Boey und Zaragoza wird es schwieriger

Komplizierter gestaltet sich die Situation bei Zaragoza. Für den Spanier gibt es zwar Anfragen aus seiner Heimat, dabei geht es bislang jedoch vor allem um mögliche Leihgeschäfte.
Auch bei Boey zeichnet sich aktuell keine schnelle Lösung ab. Der Rechtsverteidiger überzeugte während der Vorbereitung durchaus, spielt in den langfristigen Planungen der Münchner aber offenbar weiterhin keine zentrale Rolle.
Für Eberl beginnt damit die entscheidende Phase des Transferfensters. Bei Alexander Nübel und weiteren Spielern ist es dem Sportvorstand bereits gelungen, Lösungen zu finden. Nun sollen auch bei Palhinha, Boey und Zaragoza möglichst dauerhafte Abgänge realisiert werden.
Hainer setzt dabei offenbar auch auf die Dynamik der letzten Transferwochen. Gerade kurz vor dem Deadline Day können sich die Prioritäten vieler Klubs noch einmal verändern. Die Bayern hoffen, davon bei ihren Verkaufskandidaten zu profitieren.










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