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Das Lazarett lichtet sich: Drei HSV-Profis vor schneller Rückkehr
Nur die RauteNur die Raute·VonPhilipp Overhoff

Das Lazarett lichtet sich: Drei HSV-Profis vor schneller Rückkehr

Beim HSV spitze sich die Personallage zuletzt dramatisch zu. Gleich sechs Profis fehlten Merlin Polzin in Sinsheim verletzungs- oder krankheitsbedingt.

Vor dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart (Samstag, 15.30 Uhr) gibt es nun aber Anlass zur Hoffnung: Immerhin drei Akteure könnten zeitnah zurückkehren. Wie die Mopo berichtet, sollen Zakaria El Ouahdi, Bakery Jatta und Bilal Nadir nach dem trainingsfreien Montag bereits am Dienstag wieder individuell arbeiten. Läuft alles nach Plan, könnte das Trio am Mittwoch ins Mannschaftstraining einsteigen. Damit würden sich für Polzin insbesondere auf der rechten Außenbahn neue Möglichkeiten eröffnen.

Dort musste der HSV gegen Hoffenheim kräftig improvisieren. El Ouahdi fiel wegen eines Infekts aus, Jatta fehlte mit Adduktorenproblemen. Weil beide nicht zur Verfügung standen, rückte David Møller Wolfe auf die für ihn ungewohnte rechte Schiene. Der Norweger machte seine Sache ordentlich und provozierte unter anderem die Gelb-Rote Karte gegen Hoffenheims Bernardo. Bei Flanken mit seinem schwächeren rechten Fuß war ihm die Positionsfremde allerdings anzumerken.

David Möller Wolfe
Foto: IMAGO

Genau wie Jatta hatte derweil auch Nadir mit Adduktorenproblemen zu kämpfen. Seine Rückkehr würde Polzin zusätzliche Optionen im zentralen Mittelfeld verschaffen. Ob das Trio gegen Stuttgart tatsächlich wieder im Kader steht, hängt jedoch vom Verlauf der kommenden Trainingstage ab.

HSV ohne Grønbæk und Daka gegen Stuttgart

Bei zwei weiteren HSV-Profis dürfte es dagegen noch etwas dauern. Albert Grønbæk und Patson Daka, die beide wegen in der Länderspielpause erlittenen Muskelfaserrissen ausfallen, sollen ihr individuelles Programm in dieser Woche steigern. Das Duell mit dem VfB kommt aber wohl zu früh. Gerade bei Grønbæk hatte zwischenzeitlich die Hoffnung bestanden, dass er zumindest als Joker helfen könnte.

Besonders bitter bleibt aber natürlich der Ausfall von Nicolai Remberg. Der Kapitän erlitt in Sinsheim einen Kreuzbandriss und droht den Rest der Saison zu verpassen. Kandidaten für die Sechserposition sind Neuzugang Kofi Amoako, Hoffenheim-Matchwinner Miro Muheim oder auch Innenverteidiger Nicolas Capaldo. Bleibt abzuwarten, für welche Variante sich Polzin gegen die Schwaben entscheidet.

Quelle: Nur die RauteZum Original

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