Im Aufsteigerduell trennen sich der FC Schalke 04 und die SV Elversberg 0:0. Die S04-Profis in der SchalkeTOTAL-Einzelkritik.
Loris Karius: Der Schlussmann war der gewohnt sichere Rückhalt. Strahlt enorme Ruhe aus, hatte aber auch wenig Arbeit. Note: 2,5.
Hasan Kurucay: Der überragende Mann in der Schalker Defensive. Verteidigte mit höchster Aufmerksamkeit. Erstickte Elversberger Umschaltmomente im Keim und bekam fast immer rechtzeitig ein Bein dazwischen. Hatte in der 84. Minute aber Glück, als er nach rüdem Einsteigen gegen Campbell nicht mit Gelb-Rot vom Platz flog. Note: 1,5.
Nikola Katic: Defensiv stand der Abwehrchef stabil. Hätte in der 54. Minute das 1:0 machen können, vielleicht sogar machen müssen. Zielte aber zu hoch. Note: 2.
Timo Becker (bis zur 62. Minute): Solider Auftritt. Hätte mit einem Ballverlust aber fast das 0:1 durch Darvich nach 13 Minuten verursacht. Sah zudem beim Laufduell mit Günther (47.) schlecht aus. Wurde nach 62 Minuten angeschlagen ausgewechselt. Note: 2,5.
Satoshi Tanaka (bis zur 78. Minute): Der Japaner spulte im Zentrum ein enormes Pensum ab, war aggressiv in den Zweikämpfen und verbuchte viele wichtige Ballgewinne. Versuchte sich zudem einmal gefährlich aus der Distanz. Note: 2,5.
Soufiane El-Faouzi: Gewohnt laufstark (12,6 Kilometer) und extrem umtriebig. Trotz einiger Offensivaktionen blieb die Ausbeute mit nur einer Torschuss-Vorlage diesmal jedoch ausbaufähig. Note: 3,5.
Junior Dina Ebimbe: Sehr agil und laufstark. Hatte in der 64. Minute die Führung auf dem Fuß, scheiterte per Volleyschuss aber am starken Elversberger Keeper Kristof. In der Nachspielzeit vergab er die letzte Möglichkeit zum Lucky Punch. Note: 3.
Dzeko mit Startelf-Comeback
Adil Aouchiche (bis zur 70. Minute): Schalkes Kreativposten im Zentrum. Probierte viel, kurbelte das Spiel immer wieder an. Sein butterweicher Freistoß auf Katic hätte einen Assist verdient gehabt. Note: 2,5.
Robin Gosens (bis zur 70. Minute): Fightete leidenschaftlich auf seiner linken Seite. Ließ defensiv wenig anbrennen, im letzten Drittel fehlte seinen Hereingaben diesmal aber die Präzision. Note: 3,5.
Edin Dzeko (bis zur 62. Minute): Funktionierte vor allem in der Anfangsphase gut als Wandspieler und machte Bälle fest. Ließ sich aber auch ins Mittelfeld zurückfallen. Kurz vor der Pause wurde sein bester Abschluss im letzten Moment geblockt (45.). Strahlte insgesamt aber wenig Torgefahr aus. Nach 62 Minuten verließen ihn die Kräfte. Note: 3,5.

Kenan Karaman: Ging wie gewohnt voran und rieb sich in unzähligen Duellen auf. Seine scharfe Hereingabe in der 21. Minute erzeugte maximale Torgefahr und zwang SVE-Kapitän Pinckert fast zum Eigentor. Hatte bei den meisten Offensivaktionen seine Füße im Spiel – was aber insgesamt zu selten geschah. Ärgerte sich nach dem Abpfiff über „verlorene Punkte“. Note: 3.
Einwechselspieler:
Moussa Sylla (ab der 62. Minute): Sollte neuen Schwung und Tempo in die Offensivbemühungen bringen, rannte sich gegen die extrem tief stehende SVE-Kette aber meist fest. Note: 4.
Maximilian Wöber (ab der 62. Minute): Fügte sich nahtlos in die Defensive ein und half dabei, Elversbergs späte Konterversuche zu unterbinden. Note: 3.
Vitalie Becker (ab der 70. Minute): Keine Bewertung aufgrund kurzer Spielzeit.
Hee-chan Hwang (ab der 70. Minute): Keine Bewertung aufgrund kurzer Spielzeit.
Ron Schallenberg (ab der 78. Minute): Keine Bewertung aufgrund kurzer Spielzeit.









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