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DFB-Comeback von Füllkrug? „Zahlen sprechen für ihn“
fussball-news.defussball-news.de·VonLukas Neth

DFB-Comeback von Füllkrug? „Zahlen sprechen für ihn“

Niclas Füllkrug trifft bei Werder Bremen derzeit nach Belieben und empfiehlt sich damit für eine Rückkehr in die deutsche Nationalmannschaft. Auch Rekordnationalspieler Lothar Matthäus spricht sich für eine Nominierung des 33-Jährigen durch Bundestrainer Jürgen Klopp aus. Für ihn sprechen nicht nur die aktuellen Torzahlen, sondern auch seine Erfahrung und seine Qualitäten als Joker.

„Die Zahlen sprechen für ihn, auch wenn er schon ein gewisses Alter hat“, schreibt Matthäus in seiner Sky-Kolumne. „Jürgen Klopp will die Nationalmannschaft verjüngen, aber die Jungen haben noch zu große Schwankungen in ihren Leistungen. Einen erfahrenen Joker wie Füllkrug zu haben, würde mir ein gutes Gefühl geben“, so der 65-Jährige.

Die jüngsten Leistungen des Bremer Angreifers sprechen tatsächlich für sich. Beim 2:2 gegen den SC Paderborn bewahrte Füllkrug Werder mit einem Doppelpack vor einer Niederlage. Damit baute er seine persönliche Torserie weiter aus und steht inzwischen bei sieben Treffern in sieben Bundesliga-Spielen. Kein anderer deutscher Angreifer in den europäischen Topligen traf zuletzt häufiger.

Matthäus sieht in Füllkrug deshalb einen Kandidaten, der dem Nationalteam unmittelbar helfen könnte. „Der einzige, der mit Toren überzeugt und Argumente bringt, ist Füllkrug“, betont der TV-Experte.

Der Stürmer könne der Auswahl mindestens bis zur Europameisterschaft weiterhelfen: „Füllkrug kann uns zumindest bis zur Europameisterschaft helfen, auch, weil er ein positiver Typ ist, er hat ein Standing in der Öffentlichkeit, kommt gut an in der Mannschaft.“

Füllkrug hat genug von der Comeback-Debatte

Während die Fürsprecher für eine Rückkehr zunehmen, möchte Füllkrug selbst die Diskussion am liebsten beenden. Nach seinem Doppelpack gegen Paderborn machte der Angreifer bei DAZN deutlich, dass er sich nicht ständig zu einer möglichen Nominierung äußern möchte: „Wenn ich jetzt 44-mal gesagt habe, dass ich da nicht drüber reden will, wäre es cool, wenn wir nicht mehr darüber reden.“

Niclas Füllkrug
Foto: IMAGO

Werder-Trainer Daniel Thioune kann diese Haltung nachvollziehen. „Er bedroht den Bundestrainer mit Leistung. Das ist der ausschlaggebende Faktor. Es hilft, dass er nicht darüber sprechen möchte“, erklärte Thioune nach der Partie gegen Paderborn.

Ob Klopp den erfahrenen Angreifer tatsächlich zurückholt, bleibt offen. Die aktuelle Form macht Füllkrug jedoch zu einem ernsthaften Kandidaten – auch wenn der Bundestrainer bislang vor allem auf jüngere Kräfte setzt.

Quelle: fussball-news.deZum Original

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