Jonas Urbig steht vor seinem ersten Auftritt für die deutsche Nationalmannschaft. Am Donnerstag soll der Torhüter des FC Bayern gegen Serbien auflaufen. Zuvor nahm er selbst Stellung zur Diskussion um seinen Status in München.
Urbig gehört dem zweiten Kader von Jürgen Klopp beim DFB an und will sich dort durchsetzen. Die Skepsis, die ihn in den vergangenen Wochen begleitete, bezog sich dabei nicht auf seine Auftritte im Tor.
Diskutiert wurde vielmehr seine Rolle beim FC Bayern. Dort ist Manuel Neuer weiterhin der Stammtorhüter, Urbig wird hinter ihm aufgebaut. Ab dem Sommer 2027 soll er die Nachfolge des Kapitäns als gesetzter Keeper antreten.
Experten zweifeln an der Reihenfolge im DFB-Tor
Mehrere Experten hatten zuletzt argumentiert, dass ein Torhüter ohne Stammplatz bei seinem Klub nicht zugleich der erste Anwärter auf die Nummer eins in der Nationalmannschaft sein könne. Auch Torwart-Legende Sepp Maier hält wenig davon, dass um Urbig bereits jetzt ein derart großer Hype entstanden ist.

Vor dem Duell mit Serbien äußerte sich der Schlussmann bei der Pressekonferenz des DFB-Teams dazu selbst. „Diese ganze Nummer-eins-Sache ist nichts, womit ich mich beschäftige. Mein Fokus liegt darauf, jeden Tag meine Grenze zu erreichen und sie zu überschreiten“, sagte Urbig.
Alles Weitere ordnete er der Zukunft zu. „Ich habe bei FC Bayern viel Vertrauen bekommen. Hier habe ich das Vertrauen bekommen, morgen mein Debüt zu geben. Alles andere ist etwas für die Zukunft. Ich lebe im Hier und Jetzt“, so der Torhüter.
Urbig widerspricht beim Thema Einsatzzeiten
Dass er zu selten zum Einsatz kommt, sieht Urbig anders. „Ich finde, ich bin auch so im Spielrhythmus. Das ist ja immer so ein wenig die Diskussion. Ich habe schon auch einige Spiele für Bayern bestritten“, erklärte er.
Er freue sich, Teil des Kaders zu sein und seinen Anteil am Erfolg der Mannschaft beizutragen. Ob sich an der Rangfolge im Tor der Nationalmannschaft über das Spiel gegen Serbien hinaus etwas verschiebt, ist offen.










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