Nach Gerüchten über einen möglichen Winter-Abschied von Edin Dzeko herrscht Unruhe auf Schalke. Trainer Miron Muslic lässt mit seiner Reaktion aufhorchen.
Beim FC Schalke 04 herrscht derzeit dicke Luft. Die Königsblauen warten seit knapp einem Monat auf einen Sieg und stecken nach enttäuschenden Leistungen im Tabellenkeller fest. Nun sorgen auch noch Spekulationen über einen möglichen Winter-Abschied von Edin Dzeko für Unruhe. Trainer Miron Muslic wollte die Gerüchte zuletzt nicht aus der Welt schaffen.
Ausgangspunkt der Diskussionen ist ein inzwischen gelöschter Beitrag der bosnischen Fanseite The Bosnian auf der Plattform X. Demnach soll Dzeko mit der sportlichen Situation auf Schalke unzufrieden sein und angeblich einen Wechsel im Januar in Erwägung ziehen.
Auch die Sportschau hatte zuvor über eine mögliche Trennung spekuliert. Sollte sich herausstellen, dass das Zusammenspiel mit dem 40-Jährigen nicht mehr wie in der Aufstiegssaison funktioniert, könnte ein Abschied im Winter durchaus zum Thema werden. Auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Duell mit der TSG Hoffenheim am Sonntag (8. November) wurde Muslic mit den Gerüchten konfrontiert. Eine klare Absage an einen möglichen Dzeko-Abgang blieb allerdings aus.
Schalke-Trainer Muslic äußert sich zu Dzeko-Gerüchten
„Ich kann da gar nichts zu sagen. Meine Welt befindet sich nicht online, sondern auf dem Platz mit den Jungs“, erklärte der Schalke-Coach. Anschließend ergänzte Muslic: „Was online gemunkelt wird, beschäftigt mich nicht. Daher muss ich das nicht weiter kommentieren.“ Die zurückhaltenden Aussagen dürften die Diskussionen um die Zukunft des bosnischen Angreifers kaum verstummen lassen.

Dabei war Dzekos Verpflichtung im vergangenen Januar zunächst ein voller Erfolg. Mit wichtigen Treffern, Vorlagen und seiner Erfahrung hatte der Routinier maßgeblichen Anteil am Bundesliga-Aufstieg. In der laufenden Saison ist davon allerdings wenig zu sehen. In acht seiner ersten zehn Pflichtspiele kam Dzeko zum Einsatz, stand dabei dreimal in der Anfangsformation. Lediglich in der ersten Pokalrunde gelangen ihm zwei Treffer und eine Vorlage.
Das Problem betrifft jedoch die gesamte Schalker Offensive. In sieben der ersten zehn Pflichtspiele blieben die Königsblauen ohne eigenen Treffer. Auch Muslic räumte den Handlungsbedarf zuletzt deutlich ein: „wir treffen nicht und müssen uns steigern.“ Ob Dzeko tatsächlich bereits im Winter die Konsequenzen zieht, bleibt vorerst offen.









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