Der Abschied von Joao Palhinha beim FC Bayern rückt immer näher. Nachdem sich in den vergangenen Tagen bereits ein Wechsel zu Benfica abgezeichnet hatte, deutet nun auch Max Eberl auf einen zeitnahen Abschluss hin. Ganz perfekt ist der Transfer allerdings noch nicht.
Joao Palhinha steht unmittelbar vor einem Transfer zu Benfica Lissabon. Der portugiesische Topklub gilt weiterhin als Favorit auf die Verpflichtung des Mittelfeldspielers. Zwischen Bayern und Benfica soll bereits eine grundsätzliche Einigung erzielt worden sein. Im Raum steht eine Ablöse von rund 14 Millionen Euro, zu der noch Bonuszahlungen von bis zu fünf Millionen Euro kommen können.
Auf der Pressekonferenz vor dem Franz Beckenbauer Supercup gegen Borussia Dortmund wurde Max Eberl nun konkret auf die Situation des Portugiesen angesprochen. Der Bayern-Sportvorstand machte dabei deutlich, dass hinter den Kulissen intensiv gearbeitet wird.
„Es ist jetzt sehr viel Bewegung drin, trotzdem gibt es noch Dinge zu klären, die bei einem Transfer immer eine Rolle spielen“, erklärte Eberl.
Damit blieb Eberl trotz der weit fortgeschrittenen Gespräche vorsichtig. Zwar scheint der Wechsel nach Lissabon auf einem guten Weg zu sein, abgeschlossen ist das Geschäft aber noch nicht.
Palhinha vor Rückkehr in die Heimat
Für Palhinha wäre Benfica eine Rückkehr in die Heimat. Der 30-Jährige spielte in der Jugend beim Stadtrivalen Sporting Lissabon. Dort schaffte er schließlich den Sprung zu den Profis, bevor er nach England zum FC Fulham wechselte.
Beim FC Bayern konnte sich der defensive Mittelfeldspieler dagegen nie dauerhaft als Stammspieler etablieren. Im Sommer 2024 war Palhinha für rund 50 Millionen Euro aus Fulham nach München gewechselt.
Unter Vincent Kompany scheint der Portugiese nun keine Perspektive mehr zu besitzen. Der FC Bayern arbeitet deshalb daran, den kostspieligen Transfer nach nur zwei Jahren endgültig abzuschließen.

Aston Villa war zuvor im Rennen
Dabei sah es zwischenzeitlich nach einem anderen Abnehmer aus. Aston Villa hatte sich intensiv um Palhinha bemüht und war offenbar bereits weit mit den Münchnern. Eine Einigung konnte jedoch nicht erzielt werden.
Anschließend rückte Benfica in den Fokus. Die Gespräche entwickelten sich schnell und führten zu einer grundsätzlichen Einigung über die Transfermodalitäten.
Nun müssen lediglich die letzten Details geklärt werden. Eberls Aussagen zeigen: Der Palhinha-Poker läuft auf Hochtouren. Sollte es zu keinen weiteren Komplikationen kommen, könnte der Mittelfeldspieler den FC Bayern noch vor dem Supercup verlassen.










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