Zweimal in Folge ging der HSV zuletzt mit 0:5 baden. Am Montagmorgen jedoch erhielten die Fans endlich mal wieder positive Nachrichten.
Nachwuchstalent Louis Lemke wurde vom Deutschen Fußball-Bund mit der Fritz-Walter-Medaille ausgezeichnet und zählt damit auch ganz offiziell zu den besten U17-Spielern Deutschlands. Der 16-Jährige erhielt die Bronzemedaille in der Altersklasse des Jahrgangs 2009. Die renommierte Auszeichnung wird jährlich an die größten deutschen Talente in den Kategorien U17 und U19 vergeben. Gold ging an Mittelfeldjuwel Kennet Eichhorn, der im Sommer für neun Millionen Euro von Hertha BSC zu Bayer Leverkusen wechselte. Silber sicherte sich Bayern-Verteidiger Cassiano Kiala.
Mit Platz drei belohnt sich Lemke seinerseits für eine beeindruckende Entwicklung. Bereits zum Ende der vergangenen Saison durfte der Linksverteidiger seine ersten Profi-Minuten im HSV-Trikot sammeln. In diesem Sommer gehörte er dann zu den großen Gewinnern der Vorbereitung.
Lemke ist jüngster HSV-Torschütze aller Zeiten
Der Lohn: Startelf-Einsätze sowohl in der ersten Runde des DFB-Pokals beim 3:0-Erfolg gegen den SC Verl als auch beim Bundesliga-Auftakt gegen Borussia Dortmund. In Verl schrieb Lemke sogar HSV-Geschichte. Mit seinem Treffer avancierte er zum jüngsten Torschützen der Vereinsgeschichte und löste damit seinen Teamkollegen Otto Sommer als bisherigen Rekordhalter ab.

Nach der Verpflichtung von David Möller Wolfe am Deadline Day rückte Lemke wieder etwas ins zweite Glied. Allerdings dürfte das letzte Wort in dieser Personalie noch längst nicht gesprochen sein. Polzin betonte bereits mehrfach, dass der Teenager weiterhin eine wichtige Rolle in seinen Planungen spielt und auch künftig Chancen bei den Profis erhalten soll.
Hinzu kommt, dass der Einstand von Möller Wolfe bislang alles andere reibungslos verlief. Für Lemke könnten sich deshalb schon bald weitere Möglichkeiten ergeben, um auf höchstem Niveau Spielpraxis zu sammeln. Im Gepäck: Eine bronzene Fritz-Walter-Medaille.










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