Sacha Boey hat beim FC Bayern überraschend wieder Spielzeit bekommen. Beim 6:1 gegen RB Leipzig wechselte Trainer Vincent Kompany den Franzosen in der Schlussphase ein. Sportvorstand Max Eberl lobte danach die Arbeitseinstellung des Rechtsverteidigers.
Nach Spielende erläuterte Eberl, wie es zu der Personalie gekommen war. „Das war schön! Minjae hatte ein bisschen Probleme, deswegen musste er raus“, sagte der Sportvorstand. Kompany hatte Boey in der 77. Minute für Minjae Kim aufs Feld geschickt.
Vor allem die Haltung des 26-Jährigen stellte Eberl heraus: „Sacha gibt im Training 100 Prozent. Er schmeißt sich rein.“ Der Franzose sei sich bewusst, dass seine Lage im Klub extrem schwer sei, so Eberl.
Die Einwechslung wertete der Sportvorstand deshalb auch als Anerkennung für diesen Einsatz. „Der Trainer hat ihn belohnt für seine Trainingsleistungen. Und das ist halt schön.“
Bemerkenswert war die Wahl auch, weil mit Hiroki Ito eine weitere defensive Alternative bereitstand. Für Boey waren es die ersten Minuten dieser Saison. Zu Beginn der Spielzeit fehlte er sechsmal im Kader, zuletzt zählte er wieder regelmäßig dazu.
Verkauf im Winter weiter angestrebt
An den Plänen des Klubs ändert der Kurzeinsatz offenbar wenig. Laut BILD wollen die Münchner im Winter erneut nach einem Abnehmer für Boey suchen. Schon im Sommer sollte er gehen, ein Wechsel zum FC Fulham war damals im Gespräch, scheiterte aber.

Für rund 30 Millionen Euro hatten die Münchner Boey im Januar 2024 bei Galatasaray Istanbul verpflichtet. Den hohen Erwartungen wurde er seither nicht gerecht. Sein Vertrag beim FC Bayern ist bis 2028 datiert.
Ein vorzeitiger Abschied gilt dem Bericht zufolge weiterhin als wahrscheinlichste Lösung. Bis dahin soll Kompany bereit sein, dem Franzosen weitere Gelegenheiten zu geben, solange dieser im Training überzeugt. Ob daraus eine dauerhafte Rolle entsteht, ist offen.











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