In der Länderspielpause sammelte Immanuel Pherai mit der surinamischen Nationalmannschaft viele Spielminuten. Seine Lage beim HSV scheint dennoch aussichtslos.
Pherai kehrt am Donnerstag zum Training an die Elbe zurück. Mit seinem Nationalteam stand er auf der abgelaufenen Länderspielreise zweimal in der Startelf und sammelte sieben Punkte aus vier Partien in der CONCACAF Nations League. Im Volkspark hingegen hat er es seit längerer Zeit schwer.
Eigentlich sollte der Mittelfeldmann im Sommer nach der Leihe zum SV Elversberg verkauft werden. Er selbst sei aber von keinem der ihm vorliegenden Angebote restlos überzeugt gewesen.
Der HSV kann ihn gerade offenbar nicht gebrauchen
Während der 25-Jährige bei Testspielen ein paar Mal zum Einsatz kam, stand er bislang noch kein einziges Mal in einem Pflichtspielkader von Merlin Polzin. Auf eigenen Wunsch spielte Pherai vor seiner Abreise zweimal bei Hamburgs U21 mit. Beim 0:3 gegen St. Paulis U23 und beim 4:0 gegen den HSC Hannover.
Coach Polzin nahm das zur Kenntnis. Spielzeit ist für den Mittelfeldakteur sehr wichtig, um sich irgendwie zurückzukämpfen. Polzin sagte dazu: „Ich glaube, das ist der einzige Weg, wie es funktionieren kann, weil wir ehrliche Gespräche hatten und Manu aus seiner Karriere und seinem Potenzial das Beste herausholen möchte. Dafür muss man vielleicht mal einen Umweg gehen, mehr arbeiten. Und das vernehme ich, Stand jetzt, so.“ So zitiert die MOPO den Profitrainer.

In den Trainingseinheiten vor der Länderspielpause hatte Pherai sich zu wenig aufgedrängt. Anschließend kam der Reisestress der Länderspiele dazu. Deshalb wird er trotz des Ausfalls von Albert Grønbæk gegen die TSG Hoffenheim keine Kaderoption sein.
Abstellgleis als Dauerzustand?
Pherai sei ein Spieler, der zum Kader gehöre, so Polzin weiter. Dementsprechend habe jeder die Chance, sich für etwas zu empfehlen, unabhängig davon, wie der Sommer verlaufen ist. Der Übungsleiter gab aber auch ehrlich zu: „Wenn man erst am Donnerstag wieder da ist, erhöht das nach so langer Zeit nicht die Chancen, am Samstag aufzulaufen. Das ist auch klar. Manu kennt seine Situation. Wir haben sehr ehrlich darüber gesprochen.“
Der Nationalspieler ist und bleibt also erst einmal außen vor. Ob das zum Dauerzustand wird, liegt an seinen Leistungen. Polzin sei froh über jeden, der den HSV besser mache: „Wenn es bei Manu der Fall ist, hat er auch die Chance.“
Klar ist aber auch, dass er zum Beispiel mit Fábio Vieira, Martin Adeline, Otto Stange und Bilal Nadir namhafte Konkurrenz hat.









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