Vier Monate musste Terem Moffi auf einen Pflichtspieltreffer warten, ehe er beim 3:2-Sieg des HSV gegen die TSG Hoffenheim endlich wieder jubeln durfte.
Drei Tage nach seinem ersten Tor im Dress der Rothosen blickte der Nigerianer bei einem Fantreffen auf diesen Moment zurück. „Es war wirklich ein fantastisches Gefühl zu treffen. Ich habe nach dem Tor direkt mit meinem Vater telefoniert. Meine ganze Familie ist fußballverrückt“, berichtete der 27-Jährige beim Talk des HSV Supporters Club in der Barkasse. Dass ihm der Treffer derart viel bedeutete, überrascht kaum. Schließlich verlief sein Start in Hamburg insgesamt alles andere als einfach.

In den ersten vier Saisonspielen kam Moffi lediglich auf 177 Einsatzminuten, blieb dabei weitgehend unauffällig und wurde zudem von Knieproblemen ausgebremst. Sein Einsatz in Hoffenheim stand deshalb lange auf der Kippe. Erst nach einem Gespräch mit Trainer Merlin Polzin und dem medizinischen Personal erhielt er grünes Licht. „Der Trainer fragte mich, ob ich zehn, 15 oder 20 Minuten spielen kann. Ich sagte: ‚Natürlich!‘“, erklärte der Angreifer schon kurz nach der Partie.
Moffi schwärmt vom HSV
Am Ende brauchte Moffi lediglich die besagten 20 Minuten, um seine Qualitäten unter Beweis zu stellen. Nach einer präzisen Flanke von Miro Muheim setzte er sich gegen Ozan Kabak durch und köpfte zum zwischenzeitlichen 2:2 ein. Selbstbewusst wollte er sich dafür allerdings nicht feiern lassen: „Der Ball von Miro war so gut, dass ich eigentlich nicht mehr viel machen musste. Er hat einen überragenden linken Fuß.“
Auch abseits des Platzes fühlt sich Moffi an der Elbe bereits pudelwohl. „Meine Zeit in Hamburg war bisher wirklich nahezu perfekt. Die Fans und das Volksparkstadion sind fantastisch, aber auch das Team, der Staff und die Organisation im Verein sind top“, erklärte er vor rund 40 anwesenden HSV-Mitgliedern.









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