Herbert Hainer rechnet fest mit einem neuen Vertrag für Harry Kane beim FC Bayern. Der Präsident widerspricht Spekulationen über einen Streit um die Laufzeit. Offen sind demnach vor allem Fragen zu Bild- und Persönlichkeitsrechten.
Der 72-Jährige sprach in einer Livesendung von BILD ausführlich über den Stand der Verhandlungen mit dem Stürmer. Dabei ließ er keinen Zweifel daran, dass er eine Einigung erwartet. „Ich bin sehr, sehr optimistisch, dass es bald klappt!“, sagte Hainer.
Seine Zuversicht stützt der Präsident auf Rückmeldungen aus der Vereinsführung. „Ich bin sehr optimistisch, ich weiß von Jan Dreesen und unserem Vorstand, dass die Gespräche sehr gut laufen“, erklärte er. Zudem fühlten sich Kane und seine Familie in München sehr wohl.
Laufzeit ist laut Hainer kein Streitpunkt
In den vergangenen Wochen hatte es Spekulationen gegeben, wonach sich beide Parteien über die Dauer eines neuen Arbeitspapiers uneins seien. Hainer wies das deutlich zurück. „Nein, überhaupt nicht. Es geht um viele Details. Image-Rechte, Persönlichkeitsrechte usw. Wir klären diese Details. Es geht nicht um die Vertragslaufzeit oder Ähnliches“, sagte er.

Nach seiner Darstellung drehen sich die Gespräche damit vor allem um vertragliche Nebenabsprachen. Bei einem weltweit vermarkteten Spieler wie Kane können Regelungen zu Bild- und Persönlichkeitsrechten eine große Rolle spielen. Ihre genaue Ausgestaltung gilt entsprechend als aufwendig.
Bericht über Verlängerung bis 2029
Der FC Bayern bemüht sich seit Wochen darum, den 33-Jährigen über 2027 hinaus zu binden. Laut Sky soll es in den Verhandlungen bereits einen Durchbruch gegeben haben. Im Raum steht dem Bericht zufolge ein neuer Vertrag bis 2029.
Der Kapitän der englischen Nationalmannschaft hat seinerseits in letzter Zeit wiederholt erklärt, sich in München wohlzufühlen und bei den Gesprächen keine Eile zu haben. Auch die Verantwortlichen des Klubs haben ihren Wunsch nach einer Fortsetzung der Zusammenarbeit wiederholt öffentlich gemacht. Eine offizielle Einigung gibt es bislang nicht, einen Zeitpunkt für die Unterschrift nannte Hainer nicht.










Kommentare