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Ex-BVB-Star Jadon Sancho vor Bundesliga-Wechsel?
BVBWLDBVBWLD·VonMarcel Groß

Ex-BVB-Star Jadon Sancho vor Bundesliga-Wechsel?

Monate nach seinem Abschied von Manchester United wartet Jadon Sancho immer noch auf den passenden neuen Arbeitgeber – dabei zeigt inzwischen auch die Bundesliga reges Interesse an ihm.

Jadon Sancho ist weiterhin ohne Verein und will unbedingt auf den richtigen Klub warten. Das berichtet das englische Portal „TeamTalk„. Eine Rückkehr zu Borussia Dortmund kommt dabei nicht mehr infrage: Die Verantwortlichen hatten dem Offensivspieler zuletzt unmissverständlich klargemacht, dass ein drittes Kapitel beim BVB ausgeschlossen ist. In den vergangenen Wochen und Monaten führte der Engländer stattdessen Gespräche mit zahlreichen interessierten Klubs aus Europa, Saudi-Arabien und den USA, ohne dass sich daraus ein Wechsel ergab. Auch Verhandlungen über einen Transfer zum FK Krasnodar nach Russland verliefen im Sand.

Anfang Oktober bleibt die Situation unverändert spannend: Vereine aus Spanien, Frankreich und Deutschland aus der Bundesliga sollen nach wie vor eine Verpflichtung des 26-Jährigen prüfen, eine schnelle Einigung zeichnet sich aber bei keinem der Interessenten ab. Auch Como 1907 um BVB-Leihspieler Yan Couto zeigte Interesse, auch hier kamen die Gespräche bislang nicht weit voran. Jadon Sancho hat deshalb einen klaren Plan: Notfalls will er bis Januar warten, bevor er sich überhaupt einem neuen Klub anschließt. Wichtiger als Schnelligkeit ist ihm dabei die Qualität der Entscheidung – ein überstürzter Wechsel zum falschen Projekt soll unbedingt vermieden werden.

Darum scheiterte eine BVB-Rückkehr von Jadon Sancho

Besonders pikant wird die Lage durch die Hintergründe des gescheiterten BVB-Comebacks. Wie Geschäftsführer Lars Ricken im Interview mit der „Bild“ erklärte, wollte der Klub im Sommer bewusst auf neue Talente statt auf ein bekanntes Gesicht setzen. Ausschlaggebend gegen eine Rückkehr war vor allem die mediale Präsenz, die Jadon Sancho automatisch mit sich bringen würde: „Jadon hat so eine Wucht“, begründete Lars Ricken seine Bedenken, dass selbst eine Reservistenrolle für den Engländer keine realistische Option dargestellt hätte. Der Grund: Egal wie seine Situation aussehen würde „wir nur Jadon als Thema hätten“, so seine Befürchtung.

Jadon Sancho
Foto: Getty Images

Eine Verpflichtung hätte laut Lars Ricken zudem direkte Folgen für andere Personalentscheidungen gehabt. Er stellte offen infrage, ob der BVB dann einen Fabio Silva hätte verkaufen müssen oder ob eine parallele Verpflichtung von Konstantinos Karetsas und Giannis Konstantelias überhaupt noch möglich gewesen wäre. Auch für die eigenen Nachwuchstalente Samuele Inacio und Mathis Albert hätte eine Sancho-Rückkehr Konsequenzen gehabt, etwa in Form von Verkäufen oder Leihen. Am Ende entschied sich der BVB bewusst gegen diesen Weg.

Für Jadon Sancho bedeutet das: Die Suche nach einem neuen Klub geht weiter, und die Bundesliga bleibt dabei zumindest eine der Optionen auf seiner Liste.

Quelle: BVBWLDZum Original

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