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Ex-Schalke-Keeper wird zum Pokalheld in Schottland
SchakeTOTALSchakeTOTAL·VonTill Gabriel

Ex-Schalke-Keeper wird zum Pokalheld in Schottland

Nur ein Jahr verbrachte Marius Müller auf Schalke. Inzwischen ist der Keeper in Schottland aktiv und wurde im Pokal zum Helden.

In seiner Saison bei den Königsblauen stand der Torwart regelmäßig zwischen den Pfosten und absolvierte 22 Pflichtspiele. Nach seinem anschließenden Wechsel zum VfL Wolfsburg für rund 1,5 Millionen Euro führte ihn sein Weg nun nach Schottland. Seit diesem Sommer steht Müller beim FC Aberdeen unter Vertrag und ist die klare Nummer eins.

Am vergangenen Samstag avancierte der 33-Jährige im schottischen Pokal zum gefeierten Helden. Im Cup bekam es Aberdeen auswärts mit dem FC Kilmarnock zu tun. Nach 90 Minuten und einer Verlängerung stand es 1:1. Die Entscheidung musste deshalb im Elfmeterschießen fallen.

Ex-Schalker Müller in Aberdeen gesetzt

Zunächst geriet Aberdeen ins Hintertreffen. Kilmarnocks Joe Hugill verwandelte, während Nesta Guiness-Walker für Aberdeen scheiterte. Anschließend übernahm jedoch Müller die Hauptrolle. Der ehemalige Schalke-Torwart parierte drei Elfmeter in Serie. Erst blieb Tyreece John-Jules an Müller hängen, danach scheiterten auch Mark O’Hara und Aaron Tshibola am Aberdeen-Schlussmann.

Da die Aberdeen-Schützen verwandelten, setzte sich der Klub mit 3:1 im Elfmeterschießen durch. Für Müller wurde die Partie damit zur persönlichen Gala. Nach dem Schlusspfiff feierten ihn seine Mitspieler entsprechend als Matchwinner. Durch den Erfolg hat Aberdeen das Halbfinale erreicht, dort wartet mit den Rangers nun einer der Titelfavoriten.

Zuletzt machte der Keeper bereits Schlagzeilen, als er einen Rabona-Trick auspackte. „Als Torhüter musst du Verantwortung übernehmen und das Bewusstsein dazu haben. Ich wusste, der Rabona kann gelingen“, scherzte Müller im Anschluss. Nach dem Abstieg mit Wolfsburg ist der 33-Jährige in Aberdeen auf dem Weg zum Publikumsliebling.

Marius Müller
Foto: IMAGO

„Die Entscheidung, nach Aberdeen zu gehen, war die richtige. Ich spüre hier jeden Tag die Wertschätzung, die mir entgegengebracht wird – und ich versuche, sie mit entsprechenden Leistungen zurückzuzahlen“, sagte Müller zuletzt im Gespräch mit transfermarkt: „Die schottische Fankultur ist schon geil. Die Fans sind viel näher am Spielfeld. Die positiven wie negativen Emotionen erlebst du in doppelter Ausführung. Hier kriegst du ein ‚Oh‘ oder ‚Ah‘, wenn es durch das Stadion geht, viel eher mit.“

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