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„Ganz klare Überzeugung“ – Polzin erklärt neue Flügel-Offensivpower
Nur die RauteNur die Raute·VonYannick Lassmann

„Ganz klare Überzeugung“ – Polzin erklärt neue Flügel-Offensivpower

Der HSV nahm zur laufenden Spielzeit einige Änderungen in der Ausrichtung vor. Eine wichtige Rolle nehmen dabei die Schienenspieler ein.

In der Vorsaison agierten die Hanseaten zumeist im 3-4-3. Heißt: Die Schienenspieler erhielten noch Unterstützung durch einen offensiven Rechts- und Linksaußen. Schon zu Vorbereitungsbeginn entschied sich das Trainerteam um Merlin Polzin dazu, auf ein 3-4-2-1 umzustellen, damit das qualitativ wie quantitativ stark besetzte Mittelfeldzentrum noch stärker eingebunden wird. Die rechte und linke Seite können dann lediglich durch einen Akteur abgedeckt werden.

Auf diesen Positionen nahm der HSV Geld in die Hand, verpflichtete Zakaria El Ouahdi für rund acht Millionen Euro Ablöse und lieh David Møller Wolfe von Premier-League-Absteiger Wolverhampton aus. Angesprochen auf die zuletzt sehr ansprechenden Auftritte des Duos sagte Polzin auf der Pressekonferenz vor dem Gastspiel in Frankfurt: „Es war mit einer ganz klaren Überzeugung so, dass wir gesagt haben: ‚Wir wollen uns auf den Schienenpositionen bewusst auch in diese Richtung verändern‘.

Merlin Polzin
Foto: IMAGO

Polzin: Darum holte der HSV El Ouahdi und Møller Wolfe

Der HSV wolle Spieler haben, die „90 Minuten plus Nachspielzeit hoch und runter marschieren können, mit allem was sie haben, die die Mannschaft auch mit dieser Freude am Laufen anstecken“, führte der Trainer weiter aus. „Das ist bei beiden total geben“, lobte er beide Neuzugänge, die den ebenfalls umtriebigen, aber technisch limitierten Bakery Jatta und den spielstärkeren, eher ins Zentrum ziehenden Miro Muheim ablösten.

Die offensive Ausbeute hält sich zwar mit erst einer Vorlage bislang in Grenzen, doch es ist offensichtlich, dass der HSV mehr Gefahr über die Flügel ausstrahlt. Darüber hinaus ist Møller Wolfe, der beim 3:2 in Hoffenheim den wegweisenden Platzverweis für Bernardo erarbeite, mit durchschnittlich 10,63 Kilometern pro Partie der aktuell laufstärkste Spieler im Kader.

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Polzin wurde in Bezug auf die gelungene Neubesetzung gar grundsätzlich: „Als HSV haben wir nur eine Chance, die nächsten Schritte zu gehen, wenn wir überperformen.“ Ein Teilbereich sei die Intensität der Schienen. „Die Lauffreude, das Bock haben auf Arbeiten, vielleicht auf Schmerzen im fußballerischen Sinne, diese dann auszuhalten oder auch drüberzugehen“, konkretisierte er seine Vorstellungen.

Mit El Ouahdi, Møller Wolfe, aber auch dem schon mehrfach zur Startelf gehörenden Youngster Louis Lemke hob Polzin gleich drei Kandidaten hervor, die diesen Vorstellungen entsprechen.

Quelle: Nur die RauteZum Original

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