Footy
„Ganzes Leben darauf hingearbeitet“: Urbig ist heiß auf sein DFB-Debüt
FCBinsideFCBinside·VonManuel Behlert

„Ganzes Leben darauf hingearbeitet“: Urbig ist heiß auf sein DFB-Debüt

Jonas Urbig steht vor einem ganz besonderen Moment in seiner noch jungen Karriere. Der Torhüter des FC Bayern wird im Nations-League-Duell gegen Serbien erstmals für die deutsche A-Nationalmannschaft zwischen den Pfosten stehen.

Für den 23-Jährigen ist die Nominierung die nächste Bestätigung seiner starken Entwicklung. Beim FC Bayern wird Urbig derzeit hinter Manuel Neuer aufgebaut und soll perspektivisch dessen Nachfolge als Nummer eins antreten. Bereits im Sommer durfte er als Trainingstorhüter mit zur Weltmeisterschaft reisen.

Nun folgt der nächste Schritt. Bundestrainer Jürgen Klopp bestätigte vor dem Serbien-Spiel, dass Urbig von Beginn an spielen wird. Auf der Pressekonferenz vor der Partie sprach der Bayern-Profi darüber, welche Bedeutung sein erstes Länderspiel für ihn hat.

„Das ist sehr besonders“

Die Vorfreude auf sein DFB-Debüt ist Urbig deutlich anzumerken. Gleichzeitig hat sich der Schlussmann für seinen ersten Auftritt mit dem Adler auf der Brust direkt ein konkretes Ziel gesetzt.

„Das ist sehr besonders. Es ist ein Moment, auf den man sein ganzes Leben lang hingearbeitet hat. Ich freue mich, dass ich morgen die Möglichkeit bekomme, hier aufzulaufen. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, den ersten Sieg unter Jürgen Klopp einzufahren“, erklärte Urbig.

Der Bayern-Keeper ist damit bereits der dritte Torhüter, den Klopp in seinem dritten Spiel als Bundestrainer von Beginn an einsetzt. Zum Auftakt gegen die Niederlande stand Marc-André ter Stegen im Tor. Bei der anschließenden 0:1-Niederlage gegen Griechenland erhielt Alexander Nübel seine Chance.

Nun darf sich Urbig präsentieren. Der Konkurrenzkampf um die zukünftige Nummer eins ist damit weiterhin offen.

Urbig begrüßt Konkurrenzkampf im DFB-Tor

Jonas Urbig
Foto: IMAGO

Die große Konkurrenz sieht Urbig allerdings nicht als Problem. Vielmehr glaubt der 23-Jährige, dass sich die Torhüter im Training gegenseitig zu besseren Leistungen antreiben können.

„Ich kenne es von Bayern: Je größer die Energie in einer Torwartgruppe ist, desto besser ist es. So können wir dem Team auch einiges geben“, betonte der Münchner Schlussmann.

Das Niveau innerhalb der DFB-Torwartgruppe sei entsprechend hoch. Für Urbig geht es zunächst aber nicht darum, sich bereits als dauerhafte Nummer eins zu positionieren. Sein Fokus liegt auf seinem ersten Einsatz und der Chance, sich erstmals auf internationaler Bühne zu beweisen.

Gegen Serbien kann er nun zeigen, warum Klopp ihm das Vertrauen schenkt. Gleichzeitig könnte Urbig dabei etwas schaffen, was Deutschland unter seinem neuen Bundestrainer bislang noch nicht gelungen ist: den ersten Sieg in der Ära Klopp einzufahren.

Quelle: FCBinsideZum Original

Kommentare