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Gegen Verl nicht im Kader: Deutliche Botschaft an zwei HSV-Profis!
Nur die RauteNur die Raute·VonPhilipp Overhoff

Gegen Verl nicht im Kader: Deutliche Botschaft an zwei HSV-Profis!

Der HSV hat seine Pflichtaufgabe beim SC Verl souverän gelöst und mit dem 3:0-Erfolg die zweite Runde des DFB-Pokals erreicht. Für drei Profis verlief der Montagabend dennoch ernüchternd.

Vor allem Emir Sahiti und Immanuel Pherai bekamen von Trainer Merlin Polzin eine klare Botschaft übermittelt. Beide Offensivspieler standen beim Pflichtspielauftakt nicht einmal im Kader. Ein deutlicheres Signal geht kaum! Schließlich hatte insbesondere Pherai in der Vorbereitung noch regelmäßig Einsatzminuten gesammelt. Dass es nun nicht einmal für einen Platz auf der Bank reichte, spricht Bände.

Die Ausgangslage der beiden Akteure ähnelt sich: Sowohl Sahiti als auch Pherai gehören nicht zu den Spielern, auf die Polzin in der kommenden Saison bauen möchte. Die Mopo geht daher davon aus, dass ihre Suche nach einem neuen Verein in den kommenden Tagen weiter an Fahrt aufnehmen wird. Pherai soll dabei gleich mehrere Optionen auf einen Transfer besitzen. Im Fall von Sahiti ist ein Abschied bereits seit längerem ein realistisches Szenario.

Emir Sahiti
Foto: IMAGO

Der Kosovare kennt die Situation nur zu gut. Schon in der vergangenen Saison spielte er nach dem Derby gegen den FC St. Pauli (0:2) kaum noch eine Rolle und flüchtete im Winter auf Leihbasis zu Maccabi Tel Aviv. Nun droht ihm im Volkspark erneut die Tribüne.

HSV: Was passiert mit Elfadli?

Etwas anders gestaltet sich die Lage bei Daniel Elfadli. Der Deutsch-Libyer gehörte gegen Verl immerhin zum Aufgebot, seine Perspektive sieht dennoch nicht allzu rosig aus. Obwohl mit Jordan Torunarigha und Warmed Omari gleich zwei Konkurrenten für die linke Position in der Dreierkette fehlten, blieb Elfadli ohne Einsatzminute. Stattdessen erhielt der 19-jährige Youngster Shafiq Nandja den Vorzug.

Bis zuletzt soll Elfadli trotz seiner schwierigen Situation an einen Verbleib geglaubt haben. Nach den jüngsten Entwicklungen könnte jedoch auch bei ihm ein Umdenken einsetzen. Ein paar Tage blieben dem Aufstiegshelden von 2025 noch für einen Tapetenwechsel.

Quelle: Nur die RauteZum Original

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