Die Zeit von Sandro Wagner beim FC Augsburg wird rückblickend mindestens einmal kontrovers diskutiert. Der Trainer erlebte nur wenige gute Momente, wurde recht zeitnah wieder entlassen.
Und nicht jeder Spieler, der mit ihm zusammenarbeitete, weiß Gutes über den Trainer zu berichten. Mads Pedersen allen voran. Wer packte nun gegenüber dem dänischen Portal Bold aus und sprach von einigen Problemen mit dem Trainer.
Los ging alles mit einem Vorfall rund um ein Testspiel. In der Vorbereitung 2025 spielte Pedersen die vollen 90 Minuten im Testspiel gegen Pisa, am nächsten Tag stand ein weiteres Testspiel gegen Sunderland an.
Pedersen: Probleme begannen bei einem Testspiel
Allerdings kurierte Pedersen genau vorher eine Verletzung aus, wurde trotzdem in den Kader berufen. 20 Minuten nach Anpfiff wurde ihm dann gesagt, er solle sich aufwärmen, um Giannoulis zu ersetzen. Daraufhin erwiderte Pedersen, dass er das Gefühl hatte, ein zu großes Verletzungsrisiko einzugehen.
Wagner schimpfte, schickte Robin Fellhauer auf den Platz und der hatte auch Probleme, musste ebenfalls frühzeitig runter. Die Gemeinsamkeit: Auch Fellhauer spielte tags zuvor.

Nach diesem Vorfall war Pedersen quasi außen vor. Als es dann auch in den Ergebnissen nicht mehr lief, soll ihn Wagner wohl indirekt beschuldigt haben, Informationen an die Presse zu leaken. „Jedes Mal als es ein Meeting gab, sagte er, es wären Ratten in der Kabine. Und es gab zwei Spieler, die genau wussten, dass sie gemeint waren, weil beide nie im Mannschaftskader standen.“
Beide konnten es nicht nachvollziehen und Pedersen versuchte daraufhin, mit Wagner zu sprechen, welcher ihm entgegnete es hätte nichts mit ihm zu tun. Kurz danach wurde Pedersen in die zweite Mannschaft verbannt. Wenig später wurden sogar Anwälte eingeschaltet und es wurde ihm wieder erlaubt, am Training teilzunehmen.










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