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„Geschwür": Bayern-Legende Breitner sorgt sich um deutschen Fußball
FCBinsideFCBinside·VonManuel Behlert

„Geschwür": Bayern-Legende Breitner sorgt sich um deutschen Fußball

Beim DFB und generell im deutschen Fußball tut sich derzeit etwas. Jürgen Klopp ist neuer Bundestrainer und soll den Verband revolutionieren. Auch wenn eine gewisse Aufbruchstimmung herrscht gibt es einige Probleme. 

Probleme, die auch Ex-Bayern-Star Paul Breitner erkennt. Der ehemalige Weltklassefußballer sprach im Klubmagazin des FC Bayern unter anderem über den Zustand des deutschen Fußballs und darüber, was ihn aktuell stört.

Und da gibt es durchaus die ein oder andere Sache, die Breitner sauer aufstößt. Er forderte „eine völlig neue Ausrichtung in der Ausbildung, im Training unserer Kinder und Jugendlichen“

Breitner: „Sollen sich entwickeln wie außerhalb des Fußballs“

Was er konkret meint? „Wir haben uns wieder zu sturen Aufgaben-Erfüllern auf dem Platz trainieren lassen. Du machst das, du machst das, du machst das. Ohne Freiheit.“ Und genau das sei ein Problem. Eines, das bei anderen Topnationen, die zuletzt erfolgreich waren, nicht so ausgeprägt war und ist.

Breitner sprach zudem Klartext. Es sei ein regelrechtes „Geschwür“, dass im Nachwuchs „zu viel von den Großen übernommen wird. Verdammt noch mal, die sollen sich entwickeln wie außerhalb des Fußballs auch – entsprechend ihrem Talent, entsprechend ihrer körperlichen Möglichkeiten.“

Paul Breitner
Foto: IMAGO

Aus Breitners Sicht wäre es „bequem“ und „falsch“ zu sagen: „Die Spieler sind alle angepasst, wir brauchen wieder Typen mit Charakter.“ Das sei deutlich zu einfach, man müsse sich den Problemen detailliert und analytisch stellen.

Das sind Forderungen, wie sie auch andere Experten und Ex-Profis in den letzten Monaten gestellt haben. Und die auch bei der DFB-Spitze angekommen zu sein scheinen. Deswegen wurde nicht nur Klopp als Bundestrainer installiert, sondern es wurden auch Veränderungen darüber hinaus vorgenommen. Unter anderem wird Per Mertesacker Andreas Rettig ersetzen und soll den Nachwuchs fördern.

Quelle: FCBinsideZum Original

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