Aufregende Wochen für Moussa Sylla. Am 11. September wurde der 26 Jahre alte Stürmer des FC Schalke 04 Vater einer Tochter. Im Test gegen Rot-Weiß Oberhausen zerlegte er den Regionalliga-Spitzenreiter fast im Alleingang.
Es stand 2:1 für RWO, als Sylla zur Tat schritt. In den Minuten 53, 62, 65 und 72 netzte der Malier ein und schoss sein Team noch zu einem deutlichen 5:2-Erfolg. Nach seiner Gala-Vorstellung präsentierte sich der Angreifer bestens gelaunt und flachste in einem Vereinsinterview über seine persönliche Bestmarke. „Das letzte Mal, als mir ein Viererpack gelungen ist, war ich auf jeden Fall jünger“, meinte er mit einem Augenzwinkern.
Im März 2018 war Sylla gerade einmal seit wenigen Monaten volljährig, als ihm beim Viererpack für die Reserve der AS Monaco gegen die Zweitvertretung von Olympique Marseille dieses Kunststück schon einmal gelang. Damals wie heute weiß der Torjäger mit der Rückennummer 9, dass kein Treffer ein Geschenk ist. Nach dem Spiel betonte er die harte Arbeit hinter seinem Erfolg: „Jedes Tor ist schwierig zu erzielen. Von außen sieht es manchmal leicht aus, aber du musst jedes Mal im richtigen Moment da sein und fühlen, wo der Ball hinkommt.“
Tore zu erzielen, ist für jeden Stürmer das Salz in der Suppe. Wenig überraschend bekannte Sylla daher auch: „Das gibt mir ein sehr gutes Gefühl.“ In der Bundesliga ist der 26-Jährige allerdings bislang leer ausgegangen. Lediglich im DFB-Pokal zeigte er sich aber treffsicher und trug mit einem Tor und zwei Assists zum 5:2-Erstrundensieg nach Verlängerung beim Halleschen FC bei.
„Nicht gut gestartet“
Der Auftritt vor der Pause bot aus Sicht des Knipsers noch reichlich Verbesserungspotenzial. Nach der Partie bemängelte er die Anfangsphase: „Wir sind in den ersten 10-20 Minuten nicht gut gestartet. Da müssen wir noch konzentrierter zu Werke gehen.“ Ein gänzlich anderes Gesicht zeigte seine Mannschaft Sylla zufolge dagegen im zweiten Durchgang: „Da haben wir mehr von unseren Prinzipien gezeigt und den Druck erhöht.“

Sein Fazit fiel daher auch positiv aus. „Es war wichtig und gut, die Begegnung zu nutzen, um Minuten in die Beine zu kriegen und sich auf die kommenden Partien in der Bundesliga vorzubereiten“, urteilte der sechsmalige Nationalspieler.
Neben dem Platz wartet auf den Schalke-Profi aktuell eine ganz andere Herausforderung, denn erst vor Kurzem wurde er zum dritten Mal Vater. „Ich bin zu Hause daher momentan viel beschäftigt“, verriet der Angreifer mit einem breiten Grinsen, fügte aber zufrieden hinzu: „Der ganzen Familie geht es gut, das ist das Wichtigste.“









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