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Glasner-Wutrede nach Forest-Pleite: „Dann kommt eben der sechste Manager"
fussball-news.defussball-news.de·VonMichael Bojkov

Glasner-Wutrede nach Forest-Pleite: „Dann kommt eben der sechste Manager"

Nottingham Forest steckt knöcheltief im Abstiegssumpf der Premier League. Trainer Oliver Glasner hat nach der jüngsten Niederlage mit deutlichen Worten reagiert.

Nach der 0:2-Pleite am Samstagnachmittag in Brentford hat Nottingham-Trainer Oliver Glasner seinem Frust freien Lauf gelassen. „Wenn man vier von fünf Spielen verliert, ist das nicht gut genug“, sagte der Österreicher im Hinblick auf die Misere der Tricky Trees, die bislang nur eines von neun Premier-League-Spielen gewinnen konnten und auf dem Abstiegsplatz 19 stehen (Zitate via goal.com).

Glasner: Turnaround nur, „wenn die Spieler mitziehen“

„Es ist jetzt Zeit, dass wir Dinge ändern, dass ich Dinge ändere und das werden wir jetzt machen“, so Glasner, der konkret damit meint: „Ich habe das Gefühl, dass ich in manchen Punkten vielleicht zu viele Kompromisse eingegangen bin.“ Nun werde er bestimmen, „was wir tun wollen, was wir tun müssen“.

Dann wurde der 52-Jährige auch in Richtung seiner Mannschaft deutlich: „Wenn die Spieler mitziehen, dann halte ich den Turnaround für möglich. Falls nicht, dann kommt eben der sechste Manager.“ Damit spielte Glasner auf seinen möglichen Rauswurf und die Tatsache an, dass Nottingham Forest seit der Premier-League-Rückkehr 2022 schon viermal den Trainer wechselte. Ein vorzeitiges Ende seines Engagements in Nottingham habe für ihn selbst „keine Konsequenzen“, so Glasner. „Ich denke, das sieht man. Ich gehe nach Hause und frühstücke mit meiner Familie.“

Oliver Glasner
Foto: IMAGO

Dann ging er konkreter auf die aktuelle sportliche Situation des Klubs ein, der aus den neun Premier-League-Spielen lediglich sechs Punkte holte und dazu schon in der zweiten EFL-Cup-Runde mit 0:2 an Leeds United scheiterte. Es sei „die gleiche – Entschuldigung für das Wort – Sch***-Situation wie letztes Jahr“, so Glasner. „Also muss man Dinge ändern und von unten nach oben neu aufbauen. Das ist völlig klar für mich und das werde ich tun. Und das ohne Kompromisse. Null! Null! Und falls es nicht funktioniert, werden sie es mich wissen lassen.“

Glasner übernahm erst im Sommer bei Nottingham Forest, nachdem er mit Crystal Palace innerhalb seiner etwas mehr als zweijährigen Amtszeit den FA Cup, den Community Shield sowie als krönenden Abschluss die Conference League gewonnen hatte. Zuvor hatte der gebürtige Salzburger in der Bundesliga beim VfL Wolfsburg und bei Eintracht Frankfurt starke Arbeit geleistet. Mit den Adlern hatte Glasner 2022 die Europa League gewonnen.

Quelle: fussball-news.deZum Original

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