Riesenehre für Borussia Dortmund: Mit Konstantinos Karetsas (18) und Joane Gadou (19) ist gleich zwei BVB-Profis der Sprung in die Endauswahl für den Golden Boy Award 2026 gelungen. Das Duo gehört damit zu den Top 25, die sich noch Hoffnung auf die Auszeichnung machen dürfen.
Karetsas und Gadou besitzen damit weiterhin alle Chancen auf die prestigeträchtige Trophäe, die alljährlich Europas bester U21-Spieler erhält. Die traditionsreiche Auszeichnung wird seit 2003 vergeben. Initiiert hat den Wettbewerb vor mehr als zwei Jahrzehnten die italienische Sportzeitung Tuttosport. Erster Titelträger war der spätere HSV-Profi Rafael van der Vaart (43), der seinerzeit Wayne Rooney (40) und Cristiano Ronaldo (41) auf die Plätze verwies.
Für eine Nominierung kommen in diesem Jahr ausschließlich Spieler infrage, die ab dem Jahr 2006 geboren wurden und in einer der 25 europäischen Top-Ligen unter Vertrag stehen. Aus deutscher Sicht ist die Trophäe eine Seltenheit. Als bislang einziger deutscher Profi konnte sich Mario Götze (heute 34) im Jahr 2011 den Titel sichern. Aus der Bundesliga zählen neben den BVB-Youngstern auch Bayern Münchens Lennart Karl (18), Köln-Profi Said El Mala (20) und Finn Jeltsch (20) vom VfB Stuttgart zu den Auserkorenen.
Titelverteidiger nicht dabei
Nachdem im Jahr 2025 keinem deutscher Profi der Sprung auf die Shortlist gelungen war, ging die Trophäe an den Franzosen Désiré Doué (21) von Paris Saint-Germain. In den Jahren zuvor triumphierten mit dem Spanier Lamine Yamal (19/2024) und dem Engländer Jude Bellingham (23/2023) zwei absolute Weltstars. Wer die begehrte Auszeichnung am Ende erhält, liegt in den Händen einer internationalen Experten-Jury.

Eine Titelverteidigung ist beim Golden Boy ausgeschlossen. Wer die Trophäe einmal gewonnen hat, darf kein weiteres Mal nominiert werden. Aus diesem Grund sucht man die beiden jüngsten Preisträger auf der aktuellen Shortlist auch vergeblich.










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