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Hamann wütet nach Elfmeter gegen Schalke: „Der größte Quark“
SchakeTOTALSchakeTOTAL·VonChris Braun

Hamann wütet nach Elfmeter gegen Schalke: „Der größte Quark“

Nach der Niederlage von Schalke gegen RB Leipzig sorgt ein umstrittener Elfmeter für Diskussionen. Sky-Experte Dietmar Hamann redet sich nach Abpfiff mächtig in Rage.

Die 0:2-Niederlage des FC Schalke 04 gegen RB Leipzig sorgte vor allem aufgrund einer umstrittenen Schiedsrichterentscheidung für Diskussionen. Besonders Sky-Experte Dietmar Hamann konnte seinen Ärger über den Elfmeter, der zur Leipziger Führung führte, kaum verbergen. Nach Abpfiff rechnete der ehemalige Nationalspieler mit der Entscheidung ab.

Auslöser war eine Szene in der 37. Minute. Schalkes Satoshi Tanaka wollte den Ball im eigenen Strafraum klären, als Leipzigs Romulo dazwischenlief. Dabei kam es zu einem leichten Kontakt zwischen beiden Spielern, woraufhin der Leipziger zu Boden ging. Schiedsrichter Max Burda entschied auf Strafstoß. Auch der VAR griff nicht ein. Antonio Nusa verwandelte anschließend zur Führung für die Gäste.

Für Hamann war diese Entscheidung völlig unverständlich. „Ich würde die Schalker heute ein Stück weit in Schutz nehmen, weil sie für mich durch eine glasklare Fehlentscheidung in Rückstand geraten sind“, erklärte der 53-Jährige bei Sky. Vor allem die Intensität des Kontakts stellte der TV-Experte infrage. „Ich weiß gar nicht, ob er den trifft. Und wenn er ihn trifft, dann streichelt er ihn an der Achillessehne“, kritisierte Hamann.

Nach Schalke-Elfmeter: Hamann kritisiert den VAR

Unterstützung erhielt er vom ehemaligen Bundesliga-Schiedsrichter Patrick Ittrich. Dieser hielt den Kontakt ebenfalls für zu gering, um einen Strafstoß zu rechtfertigen. Doch Hamann ging noch einen Schritt weiter und kritisierte grundsätzlich den Umgang mit solchen Situationen. Seiner Meinung nach würden Spieler durch derartige Entscheidungen regelrecht dazu ermutigt, bei kleinsten Berührungen zu fallen.

Satoshi Tanaka
Foto: IMAGO

„Bitte fangt mir nicht damit an, dass da Kontakt war. Das ist der größte Unsinn, der größte Quark. Es ist ein Kontaktsport“, schimpfte der frühere Bayern-Profi. Auch den Videobeweis nahm Hamann ins Visier. „Das ist mit dem Videobeweis schlimmer geworden. Ich dachte, es wird weniger werden, es ist schlimmer geworden. Wir fördern das noch“, ärgerte er sich.

Schalkes Trainer Miron Muslic bewertete die Situation dagegen deutlich nüchterner. Statt die Schiedsrichterentscheidung in den Mittelpunkt zu stellen, kritisierte er das ungeschickte Verhalten seiner Mannschaft. „Wir müssen einfach vorher den Ball klären“, stellte Muslic klar. Damit rückte die eigentliche sportliche Problematik der Königsblauen beinahe in den Hintergrund: Schalke blieb auch im vierten Bundesliga-Heimspiel ohne eigenen Treffer.

Quelle: SchakeTOTALZum Original

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