Deniz Undav steht nicht im ersten DFB-Kader unter Bundestrainer Jürgen Klopp. Der Coach erklärte, wieso der Stürmer nicht dabei ist.
Bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada war der Angreifer des VfB Stuttgart noch einer der wenigen Lichtblicke. Bei den anstehenden Spielen in der Nations League wird der Publikumsliebling jedoch nicht mit von der Partie sein. Obwohl Jürgen Klopp 44 Akteure in sein erstes Aufgebot berief, war kein Platz für den Mittelstürmer.
„Wenn die Spieler es eingefordert haben, gab es auch ein Feedback“, sagte der neue Bundestrainer auf der DFB-Pressekonferenz über die Absagen, die er einigen Spielern erteilen musste: „Dafür haben sich auch einige bedankt.“ Undav habe derzeit „seine Probleme und noch nicht in die Saison gefunden.“ Das gilt auch für Undavs Teamkollegen Jamie Leweling und Leroy Sane, die ebenfalls nicht im Kader stehen.
Klopp macht Ausgebooteten Hoffnung: „Keine endgültige Entscheidung“
„Ich habe mich bemüht, es richtig zu machen. Es wurde von allen Spielern respektvoll aufgenommen. Es ist für keinen Spieler eine endgültige Entscheidung, sondern für den Moment“, betonte der neue Bundestrainer. Auch nicht für Oliver Baumann, der keinen Platz im Torhüterteam fand. „Ich habe mich für ter Stegen entschieden und wollte dahinter die nächste Generation haben“, erklärte der 59-Jährige: „Ich glaube auch, dass es schlimmere Dinge gibt im Leben.“

Mit seiner neuen Rolle hat sich der langjährige Vereinstrainer längst angefreundet. „Der Job ist anders. Das ist aber völlig wurscht. Hätte ich gerne mehr Zeit mit den Nationalspielern? Klar, das haben andere aber auch nicht, das ist ein fairer Wettbewerb. Ich habe aber die Möglichkeit, mit den Leuten zu sprechen. Ich bin es gewohnt, keine Zeit zu haben“, betonte Klopp: „Das ist im Fußball völlig normal. Dass wir als Mannschaft zusammenwachsen, ist wichtig.“









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