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Heimdebüt mit erstem Dreier? Was der HSV gegen Mainz beachten muss
Nur die RauteNur die Raute·VonManuel Behlert

Heimdebüt mit erstem Dreier? Was der HSV gegen Mainz beachten muss

Am heutigen Sonntag spielt der HSV um 15:30 Uhr zuhause gegen den FSV Mainz 05. Es ist das Heimdebüt in der neuen Saison, eine Woche nach dem Start in die Spielzeit, der mit einem 0:2 bei Borussia Dortmund eher missglückt ist. 

Die Rothosen zeigten dabei vor allem in der zweiten Halbzeit gute Ansätze, es wurde ihnen aber auch aufgezeigt, wo die Grenzen des eigenen Fußballs noch liegen. Seitdem hat sich aber etwas getan in Hamburg. Fabio Vieira wurde zurückgeholt und war eine von drei Neuverpflichtungen am Deadline Day.

Zudem kamen David Möller Wolfe von den Wolverhampton Wanderers und Zakaria El Ouahdi vom KRC Genk nach Hamburg. Alle drei Spieler werden den Kader verstärken, sowohl in der Spitze als auch in der Breite. Und besonders Vieira benötigt keine Zeit zur Akklimatisierung.

HSV: Mit neuem Schwung gegen Mainz

Der Portugiese, der voll im Saft steht, könnte gegen die 05er auch gleich von Beginn an spielen. geht es nach den Hamburgern, dann wird er sofort integriert. Vieira, der mit seiner Technik ein Spieler ist, der vor allem in den engen Räumen sehr wichtig ist, könnte gerade gegen Mainz neuen Schwung bringen. Denn die 05er haben mit Kaishu Sano und Nadiem Amiri eines der besseren Mittelfeldzentren in der Liga.

Fabio Vieira
Foto: IMAGO

Da Bakery Jatta auf der rechten Schiene zuletzt fehleranfällig und eher eine Schwachstelle war, könnte auch El Ouahdi schon direkt viele Spielminuten sammeln. Er kennt seine Teamkollegen zwar noch nicht so gut wie Vieira, bringt aber ausreichend Qualität mit. Für die Hamburger spricht zudem, dass die Mainzer am ersten Spieltag gerade nach vorne in einigen Phasen zu harmlos waren. Es kommt also kein Gegner, der in brillanter Form ist.

Das sind die Stärken der Mainzer

Trotz des eher durchwachsenen 0:0 gegen Paderborn haben die Mainzer natürlich einige Stärken, auf die der HSV genauer aufpassen muss. Hier wäre neben dem Mittelfeldzentrum vor allem das Umschaltspiel zu nennen. Auch 2026/27 setzen die 05er wieder auf eine Dreierkette mit Wingbacks davor, die nach Ballgewinnen schnell den Weg in die Offensive suchen.

Und hier kommt einer der Schlüsselspieler in die Verlosung: Sheraldo Becker. Er ist der Prototyp des perfekten 1-B-Stürmers für das System Urs Fischer. Weil er Geschwindigkeit und Spielintelligenz mitbringt, diese aber mit Zug zum Tor verbindet. Auf Becker gilt es besonders aufzupassen. Ihn sollte man nicht in die freien Räume ziehen lassen, zudem muss der HSV die Konter gut absichern.

Ansonsten sind bei den Mainzern vor allem ruhende Bälle ein Thema. Amiri ist ein brillanter Standardschütze, Philipp Tietz gut im Kopfballspiel und auch die Defensivspieler der Mainzer haben hier ihre Qualitäten. Deswegen muss der HSV in erster Instanz schon einmal versuchen, die ruhenden Bälle gänzlich zu verhindern und wenn es doch einmal dazu kommt, dann sollte man höchst wachsam agieren. Dann kann es auch mit dem ersten Heimsieg funktionieren.

Quelle: Nur die RauteZum Original

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