Die Aussagen von Uli Hoeneß zu Neu-Bundestrainer Jürgen Klopp sorgten kürzlich für Aufregung. Der Bayern-Patron schätze Klopp zwar als Trainer, glaube aber nicht, dass dieser der Messias sei. Jetzt ruderte Hoeneß aber ein wenig zurück.
„Ich bin kein großer Freund der Heldenverehrung. Er kriegt jetzt schon so einen Status, als wenn er über Wasser gehen kann. Er kann auch nicht per Handauflegen alles verändern“, erklärte Hoeneß seinerzeit in einem Interview bei Sky und RTL.
Vor allem ein Punkt störte Hoeneß massiv: „Was mir in der Geschichte nicht gefällt, ist, dass sein Berater Marc Kosicke mit eingekauft wurde. Ich weiß nicht genau, was er da machen soll. Das halte ich für ein Problem. Mir kommt die ganze Geschichte vor wie ein „friendly takeover“.“
Hoeneß freut sich auf Gespräche mit Klopp
Im Rahmen def SportBILD-Awards äußerte sich der Ehrenpräsident des FC Bayern nun noch einmal zum neuen Bundestrainer, der seine ersten Spiele an der Seitenlinie im September absolvieren wird.

„Er wird sicherlich sehr hart arbeiten und viele Dinge anders machen, was sicherlich viele Dinge besser machen würde. Aber man muss ihm Zeit geben“, so Hoeneß, der schon beim ursprünglichen Interview mitteilte, dass er Klopp als Trainer absolut schätzt.
Das brachte er nun noch einmal deutlicher zum Ausdruck. „Er ist die beste Lösung, die wir in Deutschland haben können. Ich hoffe, dass er letztlich der Vorab-Lobpreisung gerecht wird. Ich werde ihn irgendwann treffen, und wir werden sehr gute Gespräche führen“, erklärte Hoeneß.
Die neuen Hoeneß-Aussagen dürften endgültig dafür sorgen, dass die Wogen geglättet sind. Zumal es auch nicht den Anschein hatte, als würde Klopp dem Ehrenpräsidenten des Rekordmeisters diese Aussagen wirklich übel nehmen. Die Weichen für einen guten Austausch sind also gestellt.










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